23-jähriger verletzt Polizeibeamten mit Messerattacke schwer

Polizist am Münchener Hauptbahnhof hinterrücks niedergestochen

Ein polizeilich aktenbekannter 23-jähriger stach am Montagmorgen in München unvermittelt einem 30-jährigen Polizisten von hinten ein Messer in den Hals und verletzte ihn schwer. Beide Personen standen zuvor in keinerlei Kontakt miteinander.

In München am Hauptbahnhof wurde am Montagmorgen gegen 6.30 Uhr ein Polizeibeamter mit einem Messer hinterrücks niedergestochen und verletzt. Der 30-jährige Beamte hatte gerade mit einem Kollegen eine Person kontrolliert, als ein unbeteiligter 23-jähriger ihm von hinten in den Hals stach. Das längere Messer brach dabei im Körper ab.

Zeugen konnten den Täter überwältigen, so dass er sofort festgenommen wurde. Der verletzte Beamte wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht. Seine Verletzungen sind nach Klinikangaben »schwerwiegend«. Die Mordkommission nahm die die Ermittlungen gegen den Angreifer aufgrund des Vorwurfs der versuchten Tötung.

Der Täter sei polizeibekannt. Der in München geborene 23-jährige soll nach ersten Ermittlungen in keinerlei persönlicher Beziehung zu dem verletzten Polizisten oder der kontrollierten Person gestanden haben. Polizeilich wäre er mehrfach aktenkundig mit Gewalttaten »aufgrund des ein oder anderen Steuerungsverlustes«.

Sven von Storch

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