Eine neue heiße Spur: Die Polizei verfolgt nach dem Lkw-Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt bundesweit nach einem neuen Tatverdächtigen. So wurde unter dem Fahrersitz des Lkw eine Duldung mit den Personalien eines tunesischen Staatsbürgers namens Anis A. gefunden.
Ausgestellt waren die Dokumente im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen. Der Verdächtige soll jedoch mindestens acht verschiedene Personalien benutzt haben und je nachdem zwischen 21 und 24 Jahre alt gewesen sein. Der Mann sei der Polizei bereits wegen Körperverletzung bekannt, konnte aber bisher nicht angeklagt werden können, weil er untergetaucht war.
Der 2015 als »Flüchtling« nach Deutschland gekommene und seit 2016 nach einer ausgesetzten Abschiebung als abgelehnter Asylbewerber geduldete Anis A. wurde im Vorfeld der Tat als Gefährder eingestuft, der eingebettet in ein großes Islamisten-Netzwerk sei. Die Bundesanwaltschaft wollte sich nicht näher zum aktuellen Ermittlungsstand äußern.
Nach neuesten Obduktionsergebnissen habe der polnische Lkw-Fahrer, der auf dem Beifahrersitz saß, bis zum Attentat noch gelebt, wenn auch nach einem Kampf mit zahlreichen Stichverletzungen versehen. Unmittelbar zum Zeitpunkt der Tat wurde er mit einer kleinkalibrigen Waffe erschossen. Auch vom Täter wurden Blutspuren im Lkw gesichert.
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Neue heiße Spur nach Lkw-Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt
Polizei fahndet nach tunesischem Asylbewerber als Attentäter
Die Polizei hat nach dem Berliner Lkw-Anschlag Ausweisdokumente des 23-jährigen Tunesiers Anis A. gefunden. Der Asylbewerber war wegen Körperverletzung und islamistischer Kontakte aktenkundig. Nun wird bundesweit gefahndet.
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