In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres registrierte die Polizei in Nordrhein-Westfalen bereits 2.883 Straftaten, in denen ein Messer als Tatwaffe zum Einsatz kam. Dabei gab es 3.555 Opfer und bedrohte Personen. Dies geht nach einer Auswertung des Innenministeriums aus der zum Jahreswechsel eingeführten gesonderten Ausweisung von Messerangriffen hervor.
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) erklärte, dass sich damit seine Vermutung bestätige. »Die Messerangriffe sind wirklich ein Problem«, sagte dieser. Deshalb sei es gut, dass das Tatmittel Messer auf Initiative von NRW nun in die polizeiliche Kriminalstatistik aufgenommen worden sei. »Wir werden dieses Phänomen auch weiter sehr genau im Blick behalten«, so weiter Reul.
Erste Kriminalstatistik für Angriffe mit dem Messer
NRW vermeldet für 2019 bereits 2.883 Messer-Attacken
Erst 2019 wurde auch das Messer als Tatwaffe gesondert in die polizeiliche Kriminalstatistik aufgenommen. Jetzt liegen erste Zahlen vor. In Nordrhein-Westfalen gab es im ersten Halbjahr insgesamt 2.883 Messer-Attacken auf 3.555 Opfer. Das sind 480 solcher Straftaten monatlich.
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