Genau am Tag des Berliner Lkw-Attentats wurde in Österreich ein 25-jähriger Marokkaner in einem Asylbewerberheim in Fuschl wegen des dringenden Verdachts festgenommen, einen islamistischen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Salzburg geplant zu haben.
Die Staatsanwaltschaft stellte einen Antrag auf Untersuchungshaft und übernahm den Fall. Erste Hinweise auf eine solche geplante Tat gab es seitens des Verfassungsschutzes bereits im November. Polizisten einer Spezialeinheit durchsuchten am Montag die Unterkunft.
Beim 25-Jährigen wurden dabei 8.100 Euro Bargeld, Drogen sowie mehrere Mobiltelefone sichergestellt. Es kamen allerdings keine unmittelbar für die Durchführung eines Anschlages erforderlichen Materialien zum Vorschein.
Der Marokkaner reiste im Herbst 2015 illegal nach Österreich ein und erhielt bereits einen negativen Asylbescheid, wurde aber bisher nicht abgeschoben. Der Verdächtige soll Kontakt zu terroristischen Vereinigungen gehabt haben, mit denen er sich über einen Anschlag austauschte.
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Asylbewerber wegen Terrorplanung in Österreich festgenommen
Marokkaner plante Anschlag auf Salzburger Christkindlmarkt
Am Montag wurde eine Asylunterkunft im österreichischen Fuschl bei Salzburg durchsucht und ein 25-jähriger Marokkaner festgenommen. Dieser plante wie in Berlin einen islamistischen Anschlag auf den Salzburger Weihnachtsmarkt.
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