Bekennerschreiben zu Brandanschlag in Berlin-Neukölln

Linksextremisten schänden Gedenktafel für getöteten Polizisten

März 2006 wurde ein Polizist erschossen, der in der Berliner Hasenheide einer überfallenen Frau zu Hilfe kam. Jetzt schändeten Linksextremisten eine Gedenktafel für den Polizisten und solidarisierten sich mit Todesschützen Mehmet E.

Freie Welt

In Berlin verübten Linksextremisten einen Anschlag auf die Gedenktafel für den in Dienstausübung getöteten Berliner Polizisten Uwe Lieschied. Dazu warfen die Täter einen brennenden Autoreifen auf das Gelände einer Grundschule, wo die Gedenktafel angebracht war.

Ein Zeuge hatte in der Nacht das Feuer entdeckt und sofort Feuerwehr wie Polizei alarmiert, so dass der Brand auf dem Grundschulgelände in Nähe der Hasenheide in Berlin-Neukölln gelöscht werden konnte. Die Gedenktafel wurde zerstört.

Uwe Lieschied wurde am 17. März 2006 vom damals 45-jährigen arbeitslosen Mehmet E., der kurz zuvor mit einem Komplizen eine junge Frau überfiel, mit einer Ceska erschossen. Der Täter schoss achtmal auf den Beamten, eine Kugel drang durch die Schläfe. Der 42-jährige Polizist starb vier Tage später im Krankenhaus. Mehmet E. wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt.

Auf dem linksradikalen Internetportal Indymedia Linksunten wurde ein anonymes Bekennerschreiben veröffentlicht, in dem Uwe Lieschied und die frühere Neuköllner Jugendrichterin Kirsten Heisig beschimpft. Straßenschilder mit dem Namen der verstorbenen Amtsrichterin Kirsten Heisig wurden in der gleichen Nacht abgerissen.

 Die Linksextremen schrieben dazu: »Wir verhöhnen tote Polizisten und Richter.« Und weiter:  »Den Gedenkort für den tapferen Uwe, der ein Schurke und Feind der Freiheit war, entweihten wir mit einem Feuer, 4 Reifen, und den Schildern des Kirsten-Heisig-Platz.«

Gleichzeitig bekannten sie mit der Schändung des Gedenkorts für Uwe Lieschied ihre Solidarität mit ihren »kämpfenden Freunden Ali, Cem und Balu«, die in den Fängen der Berliner Justiz seien,  um »an ihnen ein Exempel statuieren« zu wollen.

Der 2010 im Wald tot aufgefundenen Amtsrichterin Heisig unterstellten die Linksextremisten »krude und rassistische Theorien«. Um dann zu höhnen: »Kirsten Heisig, bekannt als ‚Richterin Gnadenlos` oder auch ‚härteste Jugendrichterin Berlins’ entschied sich dazu, Berlin ein bißchen lebenswerter zu machen, indem sie ihr eigenes Leben beendete«.

Im Fall der Schändung der Ehrentafel ihres ermordeten Kollegen ermittelt nun der polizeiliche Staatsschutz. Berlins amtierender Innensenator Frank Henkel (CDU) äußerte sich entsetzt: »Die Schändung der Gedenktafel für Uwe Lieschied macht mich sprachlos und wütend. (…) Das Gedenken an einen im Dienst getöteten Polizisten so zerstören zu wollen, ist einfach nur widerwärtig«.

Mehr dazu unter jungefreiheit.de

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.