In der Nacht auf Sonntag stürmte kurz vor 4 Uhr eine größere Gruppe von Libanesen die Düsseldorfer Uniklinik. Dem ging eine Schlägerei in einer Shisha-Bar voraus, nach der zwei verletzte Kontrahenten in der Uniklinik behandelt werden sollten. Dort gingen diese in der Notaufnahme erneut aufeinander los. Bei einem der Männer handelte es sich um ein Mitglied des libanesischen Al-Zein-Clans. Der andere ist Türke.
Ein Augenzeuge berichtete, dass nachts plötzlich eine große Gruppe in die Notaufnahme eindrang und sich an keinerlei Regeln hielt. Diese drangen in den mit einer verschlossenen Tür gesicherten Behandlungsbereich vor und nahmen auf niemanden Rücksicht. Krankenschwester und Ärzte verbrachten die gesamte Zeit im Angstzustand um ihre eigene körperliche Unversehrtheit.
Ebenso waren viele weitere Besucher und Patienten im Warteraum verängstigt, als diese in plötzlich in den gesperrten Bereich stürmten. Es waren laute Rufe und Schreie zu hören. Es handelte sich um Angehörige zweier konkurrierender Familienclans. Erst später konnten Polizei und Sicherheitsdienst die Lage wieder unter Kontrolle bringen und wurden drei Anzeigen wegen Körperverletzung und Hausfriedensbruch aufgenommen.
Tobias Pott als Sprecher der Uniklinik beklagte: »Dass Leute aufgebracht sind und verbal ausfällig werden, ist leider trauriger Alltag für das Team.« Der libanesische Al-Zein-Clan trat durch Familienangehörige in Deutschland schon mehrfach als Intensivtäter durch organisierte Kriminalität und Bandenkriminalität in Erscheinung.
Tumult nach Schlägerei in Notaufnahme-Praxis
Libanesen-Clan stürmte Düsseldorfer Uni-Klinik
In der Düsseldorfer Uniklinik verbrachten Mitarbeiter und andere Patienten die Nacht über einen längeren Zeitraum im Angstzustand. Ein Libanesen-Clan stürmte die Notaufnahme und randalierte, nachdem ein Libanese und ein Türke ihre Schlägerei aus einer Shisha-Bar dort fortsetzten.
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