Die Zahl der Sexualstraftaten in Deutschland nimmt immer weiter zu. Im vergangenen Jahr waren laut dem Statistischen Bundesamt die Staatsanwaltschaften mit insgesamt 72.000 solcher Verfahren befasst. Das sind 14,1 Prozent mehr als im Jahr 2017 und fast 29 Prozent mehr als 2016.
Die Entwicklung wird auch auf die Zuwanderung vieler Asylsuchender zurückgeführt, die überwiegend junge Männer sind und eine überdurchschnittliche Kriminalitätsbelastung aufweisen. Im vergangenen Jahr stabilisierte sich der Ausländeranteil unter den Strafverdächtigen auf hohem Niveau bei rund 30 Prozent.
Ebenso gestiegen ist mit 8,9 Prozent die Drogenkriminalität, was als ungebrochener Trend bereits seit sechs Jahren anhält. 2012 lag die Zahl der Ermittlungsverfahren noch um 36,5 Prozent unter dem aktuellen Wert. 2018 vermeldeten die Staatsanwaltschaften mit 4,9 Millionen Ermittlungsverfahren einen Anstieg um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Markanter Anstieg seit einigen Jahren
Immer mehr Sexual- und Drogendelikte
In Deutschland gibt es eine immer weiter wachsende Anzahl an Sexual- und Drogendelikten. Innerhalb von wenigen Jahren stiegen dazu die Ermittlungsverfahren um rund ein Drittel an. Die Zuwanderung durch junge Männer als Asylsuchende ist dabei einer der Hintergründe.
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