Unbekannte Täter schlugen in westfälischem Kreis schon 48mal zu

Coesfeld beklagt Schändungsserie gegen Sakralskulpturen

Im westfälischen Coesfeld wurden in den vergangenen Wochen Dutzende sakraler Skulpturen gezielt zerstört. Die Polizei tappt noch im Dunkeln. Im Nachbarkreis gab es aber schon einmal eine solche Serie hinter der dann offenbar Islamisten standen.

Freie Welt

Der nordrhein-westfälische Kreis Coesfeld wird derzeit durch eine ganze Serie an Schändungen von Heiligenfiguren heimgesucht. Die Polizei registrierte seit dem 24. Oktober dieses Jahres bereits 48 Fälle, wo unbekannte Täter zerstörerisch gegen Heiligenfiguren, Sakralskulpturen und Wegekreuze vorgingen.

Nach Angaben des Polizeipräsidium Münster wurden dabei vor allem Gesichter unkenntlich gemacht, indem Nasen abgeschlagen oder Augen zerkratzt werden. Daher ermittele jetzt der Staatsschutz, da ein religiöser Hintergrund nicht ausgeschlossen werden könne.

Ganz neu ist der Polizei nämlich so etwas nicht. In den vergangenen zwei Jahren gab es schon einmal Zerstörungsserie von 40 Heiligenfiguren und Bildstöcken im benachbarten Kreis Steinfurt.

Seinerzeit wurde in der Angelegenheit gegen sechs Islamisten ermittelt. Drei der Verdächtigen reisten jedoch nach Syrien aus, einer verstarb und ein weiterer verzog. Bisher konnten seitens der Polizei noch keine Hinweise auf Verbindung zu den früheren Taten von Steinfurt gefunden werden.

Mehr dazu unter jungefreiheit.de

Sven von Storch

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