Am Montagmittag waren Polizei und Feuerwehr zu einer Asylbewerberunterkunft im Ortsteil Muffendorf von Bonn-Bad Godesberg gerufen, da dort ein Zimmer in Flammen stand. Das Heim wurde mit seinen 150 Bewohnern evakuiert. 45 Feuerwehrleute brachten den Brand unter Kontrolle. Sieben Personen wurden leicht verletzt.
Ein Zimmer ist komplett ausgebrannt. Rauchschwaden wüteten durch benachbarte Räume. Allerdings konnte kraft des schnellen Handelns der Feuerwehr ein Großteil der Bewohner, die vor allem aus den westlichen Balkanstaaten, den Maghreb-Staaten, Russland und dem Irak stammen, noch am selben Tag in die Unterkunft zurückkehren.
In dem ausgebrannten Raum war ein ein großer Haufen an aufgetürmten Matratzen, Textilien und Möbelstücken angezündet worden. Von alledem gibt es ein Handy-Video von einem der Zimmerbewohner. Einer der Männer filmt, der zweite zündet eine Einkaufstüte aus Papier an, hält diese an den Haufen. Dazu gibt es Untertitel auf Albanisch.
Der Inhalt dessen: »Was tun Albaner im Asyl, wenn ihr Antrag abgelehnt und negativ aufgenommen wird?« Danach werden Streit und körperliche Auseinandersetzungen mit dem Sicherheitspersonal der Unterkunft beschrieben. Die Asylanträge der beiden jungen Männer waren offenbar abgelehnt worden.
Die beiden Albaner im Alter von 19 und 24 Jahren wurden dem Haftrichter vorgeführt. Der Tatvorwurf: Verdacht auf besonders schwere Brandstiftung. Das sofort mit dem Brand auf Facebook eingestellte Video sei nach Polizeiangaben Teil der Ermittlungen.
Brandstiftung gefilmt und auf Facebook eingestellt
Albaner zündeten eigene Asylunterkunft in Bonn an
in Bonn-Bad Godesberg zündeten zwei junge frisch abgelehnte Asylbewerber aus Albanien ihr Zimmer in einem Flüchtlingsheim an und filmten sich bei ihrer Tat, um das Video postwendend auf Facebook einzustellen. Bei dem Brand gab es sieben Verletzte.
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