Handelskette reagiert auf hohen Migrantenanteil

Dortmunder Woolworth-Filiale verkauft keine Weihnachtsartikel mehr

Während am kommenden Sonntag die Adventszeit beginnt, verkauft eine Woolworth-Filiale in Dortmunds Nordstadt keine Weihnachtsartikel mehr - weil diese sich nicht gut verkaufen sollen. Es gab aber auch Kundenbeschwerden.

Freie Welt

In der Nordstadt von Dortmund hat die Filiale der Handelskette Woolworth in der Münsterstraße Weihnachtsartikel aus den Regalen genommen. Gewöhnlich bietet die Kette Weihnachtsware immer ab Ende September an. Dabei würden nach Firmenangaben stets die Abverkaufszahlen geprüft.

Die Pressesprecherin des Unternehmens Diana Peisert argumentierte daher: »Vor zwei Wochen bemerkten wir, dass die Weihnachtsartikel in der Filiale sich nicht gut verkaufen«. Von daher sei es »eine rein wirtschaftliche Entscheidung«.

Von einem in der Bild-Zeitung genannten Zitat einer Verkäuferin »Wir sind ein muslimisches Geschäft, wir wollen keine Weihnachtsartikel verkaufen« distanzierte Peisert sich, wenn es wirklich so gefallen sei.

Peisert betonte, dass es allein nur einen Grund gebe für die Herausnahme aus dem Sortiment: »Wenn ein Weihnachtsbaum in der Filiale zum Ladenhüter wird, bringt uns das wirklich nichts.«

Von daher habe man die 430 Quadratmeter große Filiale fast vollständig vom Weihnachtssortiment beräumt, so dass es keine entsprechenden Süßigkeiten, keine Dekoration, keinen Weihnachtsbaum und keine Lichterketten mehr gebe.

Letztlich gab Peisert aber auch am Ende offen zu: »Ganz ehrlich muß ich sagen, dass Kunden sich beschwert haben. Aber unsere Entscheidung ist eine rein wirtschaftliche.« Sie schließt nicht aus, daß auch andere Filialen Weihnachtsartikel aus dem Sortiment nehmen, wenn es sich nicht entsprechend rentiere.

In der Dortmunder Nordstadt liegt der Anteil der Katholiken und Protestanten an der Gesamtbevölkerung bei nur noch 29,2 Prozent. Über 70 Prozent sind konfessionslos oder gehören anderen Religionen an, insbesondere der muslimischen. Allein 16 der 39 Dortmunder Moscheen sind in diesem Stadtteil beheimatet.

Seit vielen Jahren gilt die Nordstadt, in der auch am Borsigplatz der Fußballverein Borussia Dortmund seine Wurzeln hat, als Problembezirk mit hoher Kriminalität. Regelmäßig bekämpfen sich in dem einstigen Stahlarbeiterviertel Familienclans, so dass alteingesessene Dortmunder nur noch von einer »No-Go-Area« sprechen.

Mehr dazu unter jungefreiheit.de

Sven von Storch

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