Am Wochenende holte die spanische Küstenwache wieder fast 1.200 illegale Migranten aus dem Mittelmeer und verbrachte diese nach Europa. Die aus Afrika stammenden Menschen hätten versucht, von Marokko aus die spanische Küste zu erreichen, teilte die Küstenwache mit.
Es wurden am Sonnabend und Sonntag 1.181 Menschen aus rund 30 Booten aufgenommen. Das seit Juni linksregierte Spanien entwickelte sich in diesem Jahr zum Hauptankunftsland von Migranten in Europa geworden, nachdem zuvor die meisten in Italien eintrafen.
Die Migrationsroute hat sich nach Westen verlagert, seit Italiens neue Regierung einen härten Kurs gegen illegale Zuwanderung fährt. Seit Jahresbeginn kamen in Spanien mehr als 43.000 Migranten an, die zuvor in oft nicht seetüchtigen Booten im Mittelmeer trieben.
Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration sind dabei zugleich seit Jahresbeginn mehr als 1.700 Migranten auf dem Mittelmeer ertrunken.
Wieder steigende Flüchtlingszahlen aus Afrika
Spanien nimmt fast 1.200 illegale Migranten aus dem Mittelmeer auf
Die illegale Migration von Afrika über das Mittelmeer nach Europa erlebt wieder neue Höchstzahlen. Am Wochenende sammelte die spanische Küstenwache 1.181 Menschen auf offener See ein, um diese nach Spanien und damit nach Europa zu verbringen.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.


Add new comment