Bei Bråvalla wie im Vorjahr wieder Übergriffe durch junge Migranten

Schwedisches Musikfestival für 2018 nach Sex-Attacken abgesagt

Schon letztes Jahr gab es beim schwedischen Musikfestival Bråvalla massive sexuelle Übergriffe, vor allem durch junge Afghanen. Jetzt sagte der Veranstalter das populäre Event für 2018 ab, nachdem es erneut zu Belästigungen und Vergewaltigungen kam.

Freie Welt

Eines der größten Musikfestivals in Schweden mit um die 50.000 Besucher soll 2018 nicht mehr stattfinden. Nach Polizeiangaben wurden während des mehrtägigen Bråvalla-Festival in Norrköpping mindestens vier Frauen vergewaltigt. In einem Fall wurde eine 15-jährige sogar während eines Konzertes in der Zuschauermenge misshandelt.

Ferner gingen bei der Polizei 23 Anzeigen wegen sexueller Belästigung ein. Die Taten gingen von jungen Migranten aus, die als Flüchtlinge nach Schweden kamen. Im Fokus standen vor allem 14- bis 18-jährige Mädchen. Für die Polizei handelte es sich laut ihrer bisherigen Ermittlungen hierbei um Einzeltäter und nicht um organisierte Übergriffe.

Polizeisprecherin Gunilla Nyström sieht in der hohen Anzahl der Anzeigen nichts ungewöhnliches. Auf dem Festivalgelände seien diesmal viel mehr Polizisten als sonst anwesend gewesen, so dass es den Opfern erleichterte, Belästigungen anzuzeigen, nachdem es bereits letztes Jahr zu mehreren Übergriffen durch junge Afghanen kam.

Weniger gelassen als die Polizei sehen die Vorfälle die deutschen Veranstalter des Festivals. »Es ist nicht so, dass wir mit dem Problem nicht umgehen können oder dass es ein Problem von Festivals ist, es geht um ein klares Statement«, erklärte die Pressesprecherin der FKP Scorpio in Schweden. Daher finde das Festival 2018 nicht mehr statt.

Sven von Storch

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