In Paris hat es erneut eine Messerattacke auf einen Soldaten gegeben. Der Vorfall ereignete sich am Morgen in der Metrostation Châtelet im Zentrum von Paris. Der angegriffene Soldat gehörte zum Anti-Terror-Einsatz »Sentinelle« der Streitkräfte.
Seit dem islamistischen Anschlag auf das Satiremagazin »Charlie Hebdo« im Januar 2015 patroullieren diese in Frankreich zum Schutz auf Straßen, belebten Plätzen und vor öffentlichen Gebäuden.
Der Angreifer wurde von dem attackierten Soldaten, der schnell reagierte, festgenommen. Der Täter gab dabei diverse Äußerungen in Arabisch mit immer wieder den Worten Allah von sich. Es gab keine Verletzten. Der Angreifer soll bisher nicht polizeibekannt sein.
Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ermittelt, wie Regierungssprecher Christophe Castaner mitteile. Es gehe dabei um den Vorwurf eines Mordversuchs gegen eine Amtsperson in Verbindung mit einem terroristischen Vorhaben.
In Frankreich wurden Soldaten und Sicherheitskräfte zuletzt mehrfach Ziel von islamistisch motivierten Anschlägen oder Anschlagsversuchen. Erst im vergangenen Monat fuhr ein 36-jähriger Algerier in einem Pariser Vorort mit seinem Auto in eine Gruppe von Soldaten. Dabei wurden sechs von ihnen verletzt.
Täter rief mehrfach arabische Sätze mit »Allah«
Erneut Messerattacke auf Soldaten in Paris
Wenige Wochen nachdem ein Algerier gezielt in eine Gruppe von Soldaten der Anti-Terror-Einheit »Sentinelle« fuhr, wurde am Freitag morgen in Paris erneut ein Soldat der Einheit von einem arabisch sprechenden Mann mit einem Messer attackiert.
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