Am Mittwoch wurden im Mittelmeer erneut mehr als 500 illegale Migranten aus Kleinbooten aufgelesen und nach Spanien verbracht. Davon griff man 240 Menschen in der Straße von Gibraltar auf, weitere 284 im westlichen Mittelmeer, wie ein Sprecher der spanischen Seenotrettung mitteilte. Diese wurden nach Algeciras und Motril in der spanischen Südregion Andalusien gebracht.
Damit setzt sich die seit Monaten stattfindende Verlagerung der Flüchtlingsroute nach Spanien fort. Es kamen nach Zahlen des spanischen Innenministeriums in Madrid in diesem Jahr schon mehr als 22.000 Flüchtlinge an der spanischen Küste an. Das sind in etwa so viele wie im gesamten Jahr 2017.
Verlagerung der Fluchtroute über Spanien setzt sich fort
Erneut mehr als 500 illegale Migranten in Spanien gelandet
Nur einen Tag nachdem das Schiff »Aquarius« in Malta mit 141 afrikanischen Migranten am Ende doch anlegen durfte, setzt sich die Massenmigration über das Mittelmeer fort. Die spanische Seenotrettung nahm mehr als 500 weitere Migranten an Bord.
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