Wenn Gesundheitsminister Karl Lauterbach in einen seiner Angst-Zustände gerät, dann verweist er auf die Impfquote, die zu niedrig sei. Was ihm keine Sorge bereitet, das sind die Folgen der Impfung, also das, was Nebenwirkung genannt wird.
In einem Gespräch mit der Welt fordert daher der Molekularbiologe, Internist und Labormediziner Paul Cullen eine Untersuchung eben dieser ungewollten Folgen der Impfung. Der Grund ist einfach und wird in Antwort auf die Frage: »Sind die Impfstoffe sicher?« bereits angedeutet: »Wir haben, was die Nebenwirkungen angeht, doch Gefahren.«
Karl Lauterbach und die Unterstützer einer Impfpflicht wollen diese Gefahren nicht sehen. Dabei sind die Gründe schnell benannt. Cullen: »Diese Impfstoffe sind schnell entwickelt und in einem beschleunigten Zulassungsprozess zugelassen worden. Bis heute gibt es nur eine bedingte Zulassung.«
Und weiter: »Zur Sicherheit der Stoffe lässt sich momentan sagen: Laut dem Paul-Ehrlich-Institut gibt es 0,2 Meldungen schwerer Reaktionen pro tausend Impfdosen. Das sind zwei Personen von 10.000 Geimpften, die schwerwiegende Nebenwirkungen erleiden.« Eine Zahl, die so erstmal nicht sagt, sondern mit anderen Impfungen verglichen werden muss. Cullen erklärt:
»Verglichen mit dem Influenza-Impfstoff, ist deutlich, dass die Nebenwirkungen häufiger auftreten.« Oder quantifiziert: »Wir haben jedes Jahr in Deutschland zwölf, manchmal 15 Todesfälle, die an das Paul-Ehrlich-Institut gemeldet werden.« Und das bei 50 Millionen Impfdosen vor Corona. Jetzt kommen in einem Jahr »120 Millionen Covid-Impfstoffdosen dazu«. Doch die dreimal mehr Impfstoffe führen, so der Biologe, zu 2255 »Verdachtsfallmeldungen zu einem tödlichen Ausgang.« Möglich bis wahrscheinlich sind laut Paul-Ehrlich-Institut 85 Todesfälle. Hochgerechnet sind die Corona-Impfstoffe also doppelt so gefährlich, wenn jemand defensiv rechnet, aber 60-mal so gefährlich, wenn man – ganz im Sinne von Karl Lauterbach – den schlimmsten Fall nimmt.
Gefragt, wie belastbar die Zahlen aus dem Paul-Ehrlich-Institut sind, wird Paul Cullen deutlich und man merkt den Naturwissenschaftler: Das Paul-Ehrlich-Institut prüfe nur in den wenigstens Fällen, woran ein Patient gestorben ist. Es würde auch nicht überprüft, ob die Meldung eines Arztes korrekt ist. Der impfende Arzt muss selber einen Verdachtsfall melden und hat, so Cullen, »möglicherweise einen unbewussten Vorbehalt.«
Die Patienten sind nicht viel anders. Sie haben »Vorbehalte, Nebenwirkungen zuzugeben.« Der Jurist Rolf Merk hat seine Erfahrungen in einem Gastbeitrag in der „Berliner Zeitung“ festgehalten. Er spricht von einem Tabu-Bruch, wenn man Freunden von einer Impf-Beschwerde erzählt.
Generell gesteht Cullen, dass über die Langzeitwirkungen des Impfstoffes wenig bis nichts gesagt werden kann. »Die langfristigen Auswirkungen kennen wir nicht, weil wir keine Erfahrung haben mit diesem Impfstoff.« Man weiß nicht einmal, ob das Risiko für Nebenwirkungen steigt, wenn mehrfach geimpft wird.
Die entscheidende Frage kommt zuletzt: Ist Nach-Impfen eine gute Idee? Und die Antwort des Molekularbiologen, Internisten und Labormediziners Paul Cullen ist kurz und eindeutig: »Nein.«
Die Begründung sollte den Menschen wirklich Sorge bereiten: Es kommt nach Mehrfachimpfungen, wie sie gerade durchgeführt werden, zu Störung des Immunsystems; bei drei, vier, fünf Impfungen wird das Immunsystem »geschädigt«. Gürtelrose wurde beobachtet. Das Risiko für eine Krebserkrankung ist erhöht.


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