Dem erzwungenen Umstieg auf Elektromotoren in Europa steht ein freiwilliger Umstieg auf E-Autos in den USA gegenüber. Auf diesem Weg schreibt Tesla im aktuellen Quartal einen Gewinn von über eine Milliarde Euro, berichtet Welt. Damit stieg der Gewinn im Vergleich zur Vorjahresperiode um das Zehnfache. Mit diesen Quartalszahlen liegt der Konzern deutlich über den Prognosen der Börsenfachleute.
Auch bei den Absatzzahlen, das Unternehmen für das zweite Quartal bereits Anfang Juli bekannt gegeben hat, liegt Tesla mit 201.304 Fahrzeugen über allen bisherigen Werten.
Von diesen Zahlen kann VW nur träumen. Das Unternehmen, das seit den Tagen der Nationalsozialisten nicht mehr so politisch instrumentalisiert worden ist, bleibt bei der Zahl produzierter E-Autos hinter dem amerikanischen Konkurrenten zurück. Im ersten Quartal verkaufte VW 16.220 Wagen; Meldungen über höhere Verkaufszahlen als Tesla waren allein der Hinzurechnung von Hybriden geschuldet. Zum den grünen Methoden aus Zeiten des Staatskapitalismus kommen also nun auch die entsprechenden Propagandamethoden.
Bei den Gewinnen steht VW noch schlechter da: Pro E-Auto machen die Wolfsburger laut Focus 3.000 bis 4.000 Euro Verlust; intern wird sogar von 5.000 Euro gemunkelt. Mit Gewinnen rechnet die Geschäftsleitung erst ab 2025. In den USA wäre ein Unternehmen damit pleite. In grün-sozialistischen Deutschland zahlt der Steuerzahler die Zeche. Und das geht leidlich gut, solange noch irgendwo in Deutschland ein Industriezweig gewinnbringend produziert.


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