Der in einer Mischung aus Angst, Unfähigkeit und böser Absicht verhängte Merkel-Lockdown krempelt gerade die Arbeitswelt um. Und die Folgen sind gravierend. Was viele Fachleute für die nächsten Jahrzehnte vorhergesagt hatten, geschieht nun in wenigen Monaten, ja Wochen: Die Automatisierung weiter Teile der Produktion und der Bürowelt. Die Folgen sind klar: Die Arbeitslosigkeit in weniger technisierten Bereichen steigt und mit ihr die Kosten zur Verpflegung der Beschäftigungslosen.
Automaten – Rechner sind, ebenso wie Roboter, Automaten – arbeiten mit und ohne Corona. Unternehmen, die vor den Folgen der Pandemie geschützt sein wollen, werden also so umfangreich wie möglich auf Rechner und Automaten setzen – von der Regierung als Digitalisierung verkauft und durch Begriffe wie Künstliche Intelligenz mit einem menschlichen Antlitz versehen.
Dieser Trend setzt sich überall durch, nicht nur in den Fabriken. Im Einzelhandel ist er ebenso zu sehen wie bei der Verteilung der Güter. Man möchte nicht wissen, wie wenige Menschen an der Produktion der Impfstoffe mitwirken werden.
Da Deutschland auf dem Sektor High-Tech nur noch sehr partiell Weltspitze ist, beschleunigt dieser Trend die Abwärtsdrift des Landes. In der Digitalisierung darf der aufmerksame Beobachter das dieser Tage jederzeit sehen. Gesundheitsämter können ihre Testdaten nicht rechtzeitig liefern, die Nachverfolgung von Infizierten wird zur monströsen staatlich organisierten Zettelwirtschaft, die Schulen sind vielfach wegen mangelnder Hardware und mangelhafter Software unfähig, ihre Schüler zu Hause zu erreichen.
Deutschland verfügt über immer weniger Fachleute im Bereich der Automatisierung. Hinzu kommt, dass die Hochschulen vorrangig Sozialarbeiter und Psychologen ausbilden, die in einer expandierenden Hilfsindustrie auf einen bequemen Betreuungsjob hoffen. Und als sei das nicht genug, strömen Millionen Migranten aus Ländern nach Deutschland, die traditionell wenig mit Industrie, Automatisierung und Digitaltechnik verbindet.
Diese Entwicklung wird den zuständigen Stellen nicht entgehen. Auch im Mainstream hat man sie bereits registriert – und Forderungen erhoben. So heißt es in der Welt, die Entwicklung würde die Gesellschaft spalten: In jene, die profitieren, und in jene, die fallen. Und wie immer in solchen Fällen, wird nach dem Staat als Regulator gerufen; konkret: Nach neuen Steuern, um die Profiteure zu schröpfen.
Wer so etwas vorschlägt, verwechselt die Folgen des Problems mit seinen Ursachen. Nicht eine weitere Umverteilung ist hier vonnöten; sie treibt ohnehin nur die wenigen, die noch produktiv sind, in die Flucht.
Ein klare Linie zu mehr technischer Ausbildung, einer radikale Ausdünnung der Hilfsindustrie, einen Stopp jeder Sozial-Migration und eine Senkung der Steuern – das ist die einzige Alternative. Nur dann schafft dieses Land den Sprung in eine Zukunft, die immer mehr Automaten ins wirtschaftliche Spiel bringt und intelligentes Verhalten belohnt.


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