Susanne Hennig-Wellsow ist Chefin der Linkspartei – also jener Partei, die eine mörderische Ideologie wie den Sozialismus wieder an die Macht bringen wollen. Noch ist es aber nicht so weit und die Vertreter der Linken müssen bei den GEZ-Medien noch Klinken putzen gehen.
Das geht nicht immer gut. Vor allem nicht, wenn der Interviewer Fragen stellt, die die Befragten nicht mögen. So wie gestern: »Was wäre das für ein Land oder was wäre das für ein Finanzsystem, wenn Sie morgen Bundeskanzlerin wären? Oder Finanzministerin?«, heißt es gleich zu Anfang: »Wie würde der Spitzensteuersatz aussehen?«
»Der ist ja im Moment bei ... 42 Prozent?«, will die Linken-Chefin zuerst einmal wissen. Sie weiß es offenbar nicht, würde sie aber »ein bisschen hochsetzen.« – »Ich bin jetzt nicht für 100-Prozent-Steuern, wie wir es auch schon mal gefordert haben in unserer Partei«, wehrt sie ab. Aber »50 Prozent könnte man schon machen.«
»50 Prozent plus Soli? Oder was kommt da noch oben drauf?« – »Ab welchem Einkommen greift der Spitzensteuersatz?« – »Was haben Sie im Kopf? Sagen Sie mal eine Zahl.«
Ab 80.000 Euro Jahreseinkommen wolle sie den Spitzensteuersatz einführen, gibt die Linken-Chefin schließlich preis. Mehr will sie nicht verraten.
Wenn die Linken-Chefin auch nicht weiß, wie hoch der Spitzensteuersatz momentan liegt – sie weiß, wo sie die Steuern eintreiben will. Bei denjenigen, »die jetzt in der bürgerlichen Mittelschicht sind«. Die können »auch ein Stückchen mehr zahlen. Und das muss man auch ein bisschen angreifen. Das wird eine Verhandlungssituation.«
Und kommt die Vermögenssteuer dann noch oben drauf? »Wie rechnet man dieses Vermögen aus?«
Na, »all das, was man an Vermögen anrechnen kann«, gibt die Torten- sorry, Blumenschmeißerin aus dem Thüringer Landtag zum besten und man sieht sie schon vor sich mit dem Gewehr im Anschlag, um erst mal die Reichen zu erschießen, wie es einige Linke ja schon mal vor laufenden Mikrophonen ausposaunt haben – als Witz, versteht sich.
Es müsse also jeder zahlen für »das Häuschen, das jemand am Stadtrand hat?« Für »das Bild, das man an der Wand hängen hat?« Für die »Aktien«, für »das Sparbuch bei der Sparkasse«, fürs »Auto?«
Nein, es müsse »Bestandsschutz« geben, korrigiert sich die Linken-Chefin, die gerade aussieht, wie Saskia Esken, wenn man ihr Fragen zur Entwicklung von Software stellen würde – belämmert.
»Sie haben eben gesagt, Vermögen ist alles«, versucht der Interviewer sie festzunageln.
»Ich weiß, was ich gesagt hab«, reagiert sie Gefragte pampig. »Kann alles sein, hab‘ ich gesagt.« – Also doch auch Erschießen ? Aber das fragt der GEZ-Reporter nicht.
Was wir uns fragen: Baerbock als Kanzlerin, Esken als Ministerin fürs Digitale und Habeck als pauschalem Pendler finden in Susanne Hennig-Wellsow als Finanzministerin sicher eine perfekte Ergänzung. Frei nach dem Motto: Minus mal minus mal minus mal minus gibt plus.


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