Immer höhere Lasten durch Beamtenpensionen

Ausgaben für Pensionen steigen drastisch

Wie das Bundesfinanzministerium mitteilt, steigen die Kosten für Beamte im Ruhestand um 70 Milliarden Euro. Das Amt kalkuliert mit einem Betrag von insgesamt 758 Milliarden Euro.

Freie Welt

Auf seiner Internetseite teilt das Bundesfinanzministerium mit, dass die Kosten für Beamte im Ruhestand in diesem Jahr um 70 Milliarden Euro steigen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf insgesamt 758 Milliarden Euro. Für die Länder mit ihrer größeren Gruppe von Beamten, dürfte der Anstieg höher liegen, vermutet die FAZ.

Die Gesamtkosten setzen sich aus Rückstellungen für Pensionen und Gesundheitsvorsorge zusammen. Sie ergeben jeweils eine Steigerung um 47 Milliarden auf aktuell 567 Milliarden bzw. um 23 Milliarden auf aktuell 191 Milliarden Euro.

Hintergrund dieses starken Anstiegs sind zum einen frühere großzügige Einstellungen von Beamten in die Kernverwaltungen des Bundes unter Kanzlerin Merkel.

Besonders stark wirkt sich die Niedrigzinspolitik aus. Da es sich bei den Ausgaben um Rückstellungen für zukünftige Zahlungen handelt, bedeutet ein niedriger Zinssatz, dass höhere Beträge zurückgelegt werden müssen, um denselben Betrag auszahlen zu können.

Die zu erwartenden höheren Lohnforderungen und weitere Einstellungen zur Bewältigung des fortgesetzten Flüchtlingsstroms werden die Entwicklung weiter verschärfen.

 

 

 

 

Sven von Storch

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