Zu den seltsamen Seiten der Corona-Pandemie gehört, dass der Mainstream in Deutschland zwar ständig die Zahl der Neuinfizierten betrachtet. Aber deutlich weniger kümmern sich um die Anzahl der Toten. Und für die Zahl der Genesenen zeigt praktisch niemand Interesse.
Dabei ist gerade diese Zahl bedeutsam, signalisiert sie doch zum einen die Wirkung des Erregers beim Menschen und aus ihr lässt sich die Zahl der tatsächlich Infizierten bestimmen. Und eines ist sicher: Wächst die Zahl der Genesenen wie die Zahl der Infizierten exponentiell, dann könnte sich die Betonung des exponentiellen Wachstums als reine Panik erweisen. Denn summa summarum bliebe die Zahl der Kranken unter Umständen gleich.
All diese Zahlen sind mit einem Unsicherheitsfaktor behaftet; aber das ist die Zahl der Infizierten bekanntlich auch und bei der Zahl der Toten ist die Todesursache kaum exakt zu bestimmen.
Anfang Oktober gab es insgesamt in Deutschland 295.539 gemeldete Fälle von Infektionen; 258.200 davon waren Genesen. Die Zahl der Genesenen steigt danach mit der Zahl der Infizierten immer weiter nach oben und erreicht Anfang November den Wert von 356.550.
Interessant ist nun zweierlei: Der Zuwachs der täglich Genesenen zeigt beginnend mit dem 2. Oktober ein fast exponentielles Wachstum – zur Basis 2, um genau zu sein – mit einer Verdopplung am 16. und am 29. Oktober. Zugleich weist die Zahl der Neuinfektionen nicht auf, was der Mainstream ständig andeuten will: Eine exponentielle Entwicklung.


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