Großteil der »Geretteten« sind Migranten mit Ziel deutsche Sozialsysteme

Unter 4.500 eingeflogenen Afghanen nur 101 Ortskräfte

Die Bundeswehr hat bei ihren Flügen aus Kabul kaum sogenannte Ortskräfte, sondern überwiegend Migranten mitgenommen.

Während sich Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer für die sogenannte Evakuierung von Ortskräften aus Afghanistan feiern lässt, stellt sich nun heraus, dass in den Maschinen hauptsächlich Afghanen saßen, die einen Gratisflug nach Deutschland brauchten – und bekamen.

Unter den 4.500 angeblich Geretteten befanden sich lediglich 101 Ortskräfte. Das ergaben Zahlen, die die Regierung im Bundestag bekannt gab. Da sich die Familienmitglieder ebfalls in den Flugzeugen befanden, wurden tatsächlich etwa 500 Ortskräfte und deren Angehörige außer Landes gebracht – 4 Angehörige pro Person.

Insgesamt wurden 5.300 Personen aus Kabul in Sicherheit gebracht, unter ihnen 530 deutsche Staatsangehörige sowie etwa 4.400 Afghanen, davon knapp 50 Prozent afghanische Frauen. Die Quote scheint also gewahrt.

Eine ganz andere Quote besagt: Für 101 gerettete Afghanen haben 53 deutsche Soldaten ihr Leben verloren.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.