Während Karl Lauterbach willkürlich Genesene drangsaliert:

Schweiz verlängert Status _genesen_ auf ein Jahr

In der Schweiz können Genesene ihren Status auf bis zu 12 Monate nach einer überstandenen Infektion verlängern.

Während der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach vor allem durch politische Tricksereien glänzt, geht die Schweiz den Weg der Wissenschaft: Sie prüft und entscheidet dann. Konkret: Am 3. November 2021 informierte der Schweizer Bundesrat auf seiner Website darüber, dass der Zugang zum Covid-Zertifikat für Genesene erleichtert wird. Es wurde die Einführung eines «Schweizer Covid-Zertifikats» beschlossen, mit dem die Gültigkeitsdauer des Covid-Zertifikats für genesene Personen innerhalb der Schweiz auf 12 Monate wurde.

Das Verfahren ist vorbildlich. Denn das Einzige, was in der Schweiz wirklich zählt, ist der regelmäßige Nachweis von genügend Antikörpern. Daneben wird Genesenen empfohlen, sich nach vier Wochen impfen lassen. Freiwillig, versteht sich. Wir sind schließlich in der Schweiz.

Im einzelnen gilt damit in der Schweiz für Genesene: Nach einer überstandenen Infektion gelten sie zunächst für 90 Tage als »genesen« und genießen alle Freiheiten, die auch Geimpfte genießen. Nach Ablauf der 90 Tage können Genesene durch ein zertifiziertes Labor einen Antikörpertest durchführen lassen. Fällt dieser positiv aus, hat der Genesene genügend Antikörper, wird der Genesenenstatus um 90 Tage verlängert Diese Verlängerungen können dreimal wiederholt werden, so dass sich am Ende ein maximaler Zeitraum von 12 Monate ergeben kann.

Zur Begründung heißt es wiederum auf der Website des Bundesrats: »Aktuelle wissenschaftliche Daten zeigen nun, dass Menschen nach einer Covid-Infektion ausreichend vor schwerer Erkrankung und Hospitalisation geschützt sind.«

Die Schweizer Regierung besteht auf wissenschaftlichem Vorgehen und bezieht sich auf den einzigen Wert, der wirklich zählt: Auf die Menge der Antikörper. Sie bringen den Pharma-Riesen zwar kein Geld; aber sie wehren das Corona-Virus auf natürlichem Wege langfristig ab. Herr Lauterbach setzt dagegen auf Zwangsmaßnahmen und unbewiesene Behauptungen. Er macht also genau das, was er sogenannten Corona-Leugnern vorwirft: Er droht und verbreitet wilde Spekulationen.

Sven von Storch

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