Zu den beliebtesten Narrativen des Mainstreams gehört es, islamistische Terroristen als Einzeltäter ohne jeden Bezug zu ihrer islamischen Umgebung darzustellen. So auch in Wien.
Am 2. November wurden bei einem islamistischen Anschlag im Zentrum Wiens vier Personen ermordet und 23 verletzt. Wiki spricht vom »vermutlich einzeln handelnden Täter«, der von der Polizei als »islamistisch motiviert« eingestuft wurde.
Am Wochenende wurden nun zwei junge Männer verhaftet. Grund: Verdacht auf Tatbeteiligung an den Anschlägen vom 2. November. Die Staatsanwaltschaft erklärte, bei einem der beiden handele es sich um einen 26-jährigen Österreicher mit afghanischen Wurzeln, die bereits einschlägig bekannt sei.
Auf den Waffen, die der Mörder vom 2. November gebraucht habe, sind DNA-Spuren des 26-Jähringen gefunden worden. Damit ist die These der Ermittler, es handele sich um einen Einzeltäter widerlegt; zumindest steht sie jetzt auf wackligen Beinen.
Fast zeitgleich wurde in Wien ein 18 Jahre alter Mann wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung zu zwei Jahren Haft verurteilt. Er hatte mit dem islamistischen Mörder vom 2. November Parolen der Terrororganisation ›Islamischer Staat‹ ausgetauscht und Propagandamaterial verbreitet. Der spätere Mörder plante daraufhin, nach Syrien zu gehen, war aber 2019 in Österreich zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Nach seiner Freilassung verübte er den schweren Terroranschlag.
Diese Zusammenhänge belegen vor allem: Es handelt sich um ein dichtes Geflecht von Beziehungen zwischen den islamistischen Tätern. Und der Mainstream will von diesem Geflecht nichts wissen. Er schreibt weiter lieber wahrheitswidrig: »Anschlag in Wien: Terrorist dürfte Einzeltäter gewesen sein.« und hofft aufs Vergessen.


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