Still und heimlich geht es wieder los:

Zahl der Asylanträge hat sich mehr als verdoppelt

Die neuesten Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge hat am Montag seine neuesten Zahlen veröffentlicht.

Verdeckt durch den medialen Sturm der Wahlen in Sachsen-Anhalt hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge am Montag seine Zahlen für Mai vorgestellt. Von 3.777 im Mai 2020 stieg die Zahl nach Angaben der Behörde auf 8.278. Das ist deutlich mehr als das Doppelte bzw. eine Steigerung um fast 120 Prozent. Verharmlosend heißt es dazu in der Welt: »Zahl der Asyl-Erstanträge in Deutschland steigt deutlich.«

Die mit Abstand größte Gruppe mit 3.776 Anträgen bildeten Syrer – sie allein haben also so viele Anträge gestellt, wie alle zusammen im Jahr zuvor. 1.594 Antragsteller stammen nach eigenen Angaben aus Afghanistan und 651 aus dem Irak.

»Vieles spricht dafür, dass die Zahl der Asylanträge weiter steigen wird«, erklärte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Mathias Middelberg. Die Zuwanderung über die Mittelmeerroute nach Italien und Spanien wachse erheblich. »Dabei geht es vielfach um Wirtschaftsmigration, nicht mehr um Flucht«. Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks belegen, dass die meisten der in Spanien eindringenden Migranten aus Staaten mit niedrigen Asyl-Anerkennungsquoten stammen.

Die Stimmung in vielen EU-Ländern ist mittlerweile umgeschlagen. Neidisch wird auf Dänemark geblickt, wo eine Parlamentsmehrheit ein Gesetz verabschiedet hat, nach dem jeder Asylbewerber zunächst in ein Aufnahmezentrum in einem Land außerhalb der Europäischen Union gebracht werden kann. Personen, deren Anträge bewilligt werden, sollen in dem entsprechenden Land bleiben oder in ein Flüchtlingslager der UN verlegt werden. Die Zentren würden von Dänemark finanziert und vom Drittland verwaltet. Die EU-Kommission erwägt rechtliche Schritte gegen das demokratisch beschlossene Gesetz.

Während Deutschland 2020 im Merkel-Lockdown wirtschaftlich ruiniert wurde und Bürger nicht mehr ein- noch ausreisen durften, stellten 102.581 Ausländer erstmals einen Asylantrag in Deutschland. Darunter waren allein 26.520 Anträge auf Schutz von in Deutschland geborenen Kindern im Alter von unter einem Jahr. Man sieht: Deutschland ist das Land, in dem Asylbewerber gut und gerne leben.

Sven von Storch

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