Verwirrter Panikminister Karl Lauterbach, SPD, nicht allein:

Weltärztechef Montgomery, 70, empfiehlt Vierte Impfung für Jüngere

Weltärztechef Montgomery schafft es immer wieder in die Schlagzeilen. Jetzt fordert der 70-Jährige eine Impfung für Jüngere.

Erst eine, dann zwei, dann drei, dann vier –  Impfungen unterstützt Weltärztechef Frank Ulrich Montgomery und fordert eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission, Stiko, dass auch Jüngere sich einen zweiten Booster injizieren lassen.

Der 70-jährige Montgomery hat in der Vergangenheit mit seinen Fehleinschätzungen für Schlagzeilen gesorgt. So sprach er sich zu Beginn der Pandemie zunächst gegen Masken aus, revidierte sein Urteil noch im August 2020 und forderte statt dessen Bußgelder für Maskenverweigerer.

Bereits im Mai 2020 hatte er Montgomery gegen Ungeimpfte gehetzt, als er von einer »Tyrannei der Ungeimpften« sprach, »die über das zwei Drittel der Geimpften bestimmen und uns diese ganzen Maßnahmen aufoktroyieren« – als würde die Impfung vor Infektionen schützen.

Montgomery diffamierte Richter als »kleine Richterlein« – sie hatten es gewagt, die 2G-Regeln im Einzelhandel auszusetzen. Den Kritikern seiner in Deutschland einmaligen Richterschelte unterstellte er »eine gewisse Eifersucht, die sich unter anderem an meinem Narzissmus reibt.«

»Die Stiko sollte zusätzlich empfehlen«, forderte nun derselbe Montgomery gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, »dass auch Unter-60-Jährige, deren letzte Impfung oder Infektion mindestens sechs Monate zurück liegt, auf Wunsch eine zweite Auffrischimpfung bekommen können.«

Bemerkenswert: Von dem Impfstoff verspricht Weltärztechef sich nicht viel. »Der erwartete angepasste Impfstoff wird für eine weitere Verbesserung der Immunsituation sorgen, ist aber auch kein Allheilmittel«, behauptete der Radiologe.

Was eine Impfung soll, die weder vor Infektionen schützt noch sonst etwas nutzt, erklärte Montgomery nicht. Vielleicht befürchtet der Radiologe ja eine Virusvariante, die so schlimm sein könnte wie Ebola. Vor einem solchen Killer-Virus hatte der Weltärztechef am 27. November 2021 gewarnt – wahrscheinlich aus reinem Narzissmus. 

Sven von Storch

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