In einem scheinen sich die Bürger einig zu sein: In Krisenzeiten wollen sie keine Grünen an der Regierung. Die Partei stürzt in den Umfragen gerade ins Bodenlose. Sie nähert sich den Sozialdemokraten.
Emnid ermittelt für die Grünen 19, INSA 18 und Forsa 17 Prozent. Und dabei hatte der Monat März für die beiden Sternchen der Mainstream-Medien, für Annalena Baerbock und Robert Habeck, so gut begonnen. Am 7. und 8. März erfragten Forsa und Emnid 24 und 22 Prozent; und noch am 16.März erntete die Partei 23 Prozent bei INSA.
Und auch wenn die Zahlen von Forsa nicht im Ruf stehen, zuverlässig zu sein – ein Absacken um jeweils 4, 6 und 7 Prozent innerhalb von zwei bis drei Wochen bei gleich drei Instituten; das ist ein Trend und ein ganz ungewöhnlicher Sturz.
Nein, in Corona-Zeiten traut wohl kaum einer den Grünen wirklich was zu. Sie sind für die Bürger, wenn die Zahlen stimmen, eine Schönwetterpartei.
Umgekehrt liegt die Union bei 32, 35 und 36 Prozent. Das konfuse Agieren der Regierung Merkel in den letzten Wochen wird offenbar durch die insgesamt noch immer relativ gute Situation der Deutschen in der Corona-Krise kaschiert. Selbst die SPD entfernt sich von der Einstelligkeit.
Die Verluste von AfD, Linken und FDP halten sich dagegen in Grenzen: Sie liegen 2 bis 3 Prozentpunkte unter den Werten von Anfang März. Für Oppositionsparteien kein ungewöhnlicher Abfall. Krisenzeiten spielen den Regierenden in die Hände – falls sie sie meistern. Sonst geht es auch für sie sehr schnell bergab.


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