Armin Laschet durchlebt zur Zeit sicher schwierige Tage. Noch schwieriger könnte es jedoch für die Grünen werden. Denn falls eine aktuelle Umfrage auch nur in etwa die tatsächliche Stimmung im bevölkerungsreichsten Bundesland wiedergibt, dann geht es böse abwärts.
Dafür spricht nach den letzten Bundestagswahlen aber einiges. Denn anders als bei vielen Wahlen der vergangenen Jahre lagen die Umfrageinstitute diesmal relativ gut an den wirklichen Werten. Dann erreichen die Grünen nach immerhin prognostizierten 26 Prozent im Mai allenfalls 13 Prozent im nächsten Mai. Der Bürger scheint zu ahnen, was Öko-Partei und Klimapanik für sie bedeuten.
Auch die CDU, die mit der FDP regiert, würde herbe Verluste einstecken müssen. Für sie geht es von 25 auf 20 Prozent. Auch die AfD verliert einen Prozentpunkt. Gewinner wären neben der FDP, die 4 Prozentpunkte zulegt, die SPD: Sie spränge von 20 Prozent bei der Umfrage im Mai auf 33 Prozent.
Doch bevor die Sozialdemokraten zum ›Drei, drei, alles neu macht der Mai‹, anstimmen, sollten sie sich erinnern: Bei der letzten Wahl erreichen sie 31,2 Prozent – viel mehr wäre es also nicht.
In diesem Sinne dürfen sich sogar die Grünen freuen: Sie kamen bei der letzten Wahl mit 6 Prozent nicht eben deutlich über die 5 Prozent und hätten sich mit 13 Prozent mehr als verdoppelt. Aber so ist das, wenn Umfragen zu Wahlergebnissen avancieren. Man wird nicht wirklich Kanzler und auch nicht Volkspartei. Aber man denkt, es zu sein.
Kleiner Trost für die AfD: Sie würde ihr Ergebnis von 7,4 Prozent im Jahr 2017 etwas verbessern.


Add new comment