Während die Bürger in Deutschland weiter unter den strikten Regel von Gesundheitsminister Lauterbach zum Tragen einer FFP2-Maske gezwungen werden, hat die amerikanische Gesundheitsbehörde die Maskenpflicht in den meisten Bezirken des Landes aufgehoben. Offiziell heißt es, das Tragen einer Maske ist nur noch in sogenannten »Risikogebieten« zwingend.
In den USA leben lediglich 28 Prozent der Menschen in Risikoregionen. Dort gilt nach wie vor eine Maskenpflicht. 70 Prozent der US-Bürger dürfen dagegen wieder frei Atmen. Noch vor kurzem hatte die Behörde empfohlen, dass praktisch alle Amerikaner in Innenräumen eine Maske tragen sollten.
Als Kriterium, ob ein Bezirk Risikogebiet ist, werden verschiedene Faktoren berücksichtigt. So gilt sogar eine positiv getestete Person nicht mehr unbedingt als gefährlicher Fall. Es wird statt dessen der Schweregrad der Krankheit berücksichtigt. »Dieser aktualisierte Ansatz konzentriert sich darauf«, erklärte die Leiterin der Behörde Dr. Rochelle Walensky, »unsere Präventionsbemühungen auf den Schutz von Menschen mit hohem Risiko für schwere Erkrankungen zu konzentrieren, um zu verhindern, dass Krankenhäuser und Gesundheitssysteme überlastet werden.«
Ob ein Bezirk als Risikogebiet gilt, hängt schließlich von der Zahl der Krankenhauseinweisungen ab. Bei einer Inzidenz von unter 200 und weniger als zehn Krankenhauseinweisungen mit Corona oder aber weniger als zehn Prozent belegten Krankenhausbetten gilt für einen Bezirk ein »leichtes« Risiko. Bezirke mit zehn bis fast 20 neuen Einweisungen pro 100.000 Menschen oder zwischen zehn und 14,9 Prozent belegten Krankenhausbetten, gelten als »mittel«-riskantes Gebiet. Erst bei mehr als 20 Neueinweisungen pro 100.000 Einwohner oder mehr als 15 Prozent Belegungen gilt für einen Bezirk ein »hohes« Risiko.
Ein vergleichbares Regelwerk hätte in Deutschland längst eingeführt werden können, wenn die entsprechenden Minister und Behörden ihrer Arbeit nachgingen. Statt dessen treiben sich »Angstminister« Karl Lauterbach, SPD, und der Chef des Robert-Koch-Instituts in Talk-Shows rum und lamentieren über neue Corona-Varianten, die in diesem Herbst, aber auch im Herbst 2030 auftreten könnten.


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