In einer neuen Umfrage des Instituts Infratest Dimap stürzt die CDU auf historische Tiefswerte ab. Schon bei der letzten Wahl hatte es nur noch zu 19 Prozent gereicht. Doch in der aktuellen Umfrage sind es nur noch 15 Prozent.
Nicht besser ergeht es den Grünen. Von den 20 Prozent Ende sind jetzt noch 6 Prozent geblieben. Da die Partei von Annalena Baerbock noch vor zwei Wochen bei 8 Prozent lag, kann man sich ausmalen, wie viel bis zum 26. September in 5 Wochen noch bleiben.
Deutliche Zunahmen registrieren SPD und FDP. Die Partei von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kommt in der Umfrage auf 36 Prozent - 8 Prozentpunkte mehr als noch vor zwei Wochen. Auch die FDP zählt zu den Gewinnern und liegt jetzt bei 8 Prozent - im Januar waren es gerade mal drei.
Die rechtsliberale AfD kletterte durch die Verluste der Christdemokraten auf den zweiten Platz hinter der SPD. Sie erreicht 17 Prozent.
Für die Christdemokraten ist das Umfragedesaster ein bitterer Lohn für die Zusammenarbeit in der SPD/CDU geführten Regierung unter Manuela Schwesig. Sie bezahlen am Wahltag womöglich für ihre unklare Haltung zwischen Sozialdemokraten und Grünen. Sollten die Grünen am Wahltag nicht in den Landtag einziehen, müsste die CDU entscheiden, ob sie weiter Steigbügelhalter einer sozialdemokratischen Ministerpräsidentin sein oder einer konservativen Regierung vorstehen will.


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