Kommt ein Feldwebel zu seinen Soldaten: Eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die schlecht: ›Wir müssen Sandsäcke füllen‹ Die gute: ›Es ist genug Sand da.‹
So ähnlich dürfte es Grünen und Roten mit der neuesten Umfrage von Insa gehen. Die schlechte Nachricht: Die Grünen rutschen im Wochentakt von im Mai schon einmal 24 Prozent auf jetzt 17.
Nicht einmal die vergiftete Unterstützung durch die beiden Konkurrenten Laschet und Scholz hat Baerbock geholfen. In Gutsherrenart hatten sie sich vor die Hochstaplerin gestellt; sicher, dass sie mit ihr jede Wahl für sich entscheiden. Präsident und Antifa-Unterstützer Steinmeier machte die Altherrenriege voll. Nun müssen die Grünen mit ihrer Annalena da durch ins Wahldesaster.
Und dabei liegen die Unstimmigkeiten beim Böll-Stiftung-Geldsegen für Annalena Baerbock noch nicht einmal offen: 40.000 Euro mal so nebenbei für einen Promotionsversuch, der, angeblich beinahe fertig, spurenlos im Sande verlief - das klingt für Malocher und Mieter, denen die Grünen mit noch höheren Steuern und Mieten drohen, nicht witzig.
Da die Prozente nicht zur Union fließen, die im Gegenteil ebenfalls einen Prozentpunkt verliert und bei 28 Prozent liegt, reicht es auch sicher nicht für eine Union-geführte Schwarz-Grüne Regierung.
Und das ist die nächste gute Nachricht: Im Dreier mit den Sozialdemokraten dürfte es, wenn es so weitergeht, bald auch mit der Vizekanzlerschaft der Annalena Baerbock nichts werden. Und das ist die schlechte Nachricht von Insa: Die SPD liegt ebenfalls bei 17 Prozent.
Da die FDP zugleich 12 Prozentpunkte erreicht, kommt eine ganz andere Konstellation für eine neue Regierung in Frage: Ein Drei-Parteien-Club aus Union, SPD und Freidemokraten und ganz ohne die Grünen.
SPD und Union mögen verlieren, wie sie wollen; für eine sozusagen Bonner Einheitsregierung reicht es am Ende noch immer. Genug Säcke sind ja da.


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