Eine aktueller Report der EU-Asylbehörde EUAA verrät, was eigentlich alle, auch ohne den Report gelesen zu haben, schon wissen: Die meisten Asylanten wollen gut und gerne in Deutschland leben.
Insgesamt wurden 648.000 Anträge auf Asyl gestellt. 30 Prozent mehr als vor einem Jahr. Davon entfielen etwa ein Drittel, nämlich 191.000, auf Deutschland, gefolgt von Frankreich mit 121.000 und Spanien mit 88.000 Anträgen. Das bedeutet einen Anstieg um 56 Prozent in Deutschland. Italien verzeichnete einen Anstieg um fast 100, Österreich sogar um über 160 Prozent.
Bei den Herkunftsländern liegt Syrien mit 117.000 Asylanten weiterhin auf dem ersten Rang, gefolgt von Afghanistan mit 102.000 Anträgen. 70 Prozent aller Beantragenden – ja, auch FW kann gendern! – gaben bei Geschlecht männlich an, der Rest weiblich. Aber vielleicht sind die Anträge auch noch nicht auf dem aktuellen Stand.
Nach Angaben des Reports wurden 23.600 Anträge von unbegleiteten Minderjährigen gestellt – sie werden besonders häufig als Einfallstor für ganze Familien geschickt, die im Rahmen des Familiennachzugs später nach Europa kommen.


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