Corona Pandemie

Trump verhängt Einreiseverbot für Europa

In einer Ansprache an die Nation hat US-Präsident Trump ein Einreiseverbot für Europa verkündet.

»Meine amerikanischen Landsleute«, erklärt Trump am Abend in einer TV-Ansprache um kurz nach 21 Uhr, »Wir werden alle Reisen von Europa in die USA für die nächsten 30 Tage aussetzen.« Ausnahmen würden bei Amerikanern gemacht, die sich zuvor einer eingehenden Untersuchung unterziehen, zitiert CNN. Waren aus Europa sind ebenfalls nicht betroffen.

Grund für diese drastische Maßnahme ist das Corona-Virus, das sich nach wie vor schnell über Europa verbreitet. Schon Ende Januar hatte Trump ein ähnliches Einreiseverbot für China verhängt.

Mit dem Einreisestop befindet sich Trump auf einer Linie mit ostasiatischen Staaten wie Vietnam, Taiwan und Singapur, denen es trotz der größeren Nähe zu China bisher erfolgreich gelang, die Ausbreitung des Virus zumindest einzudämmen. Auch sie hatten sämtliche Einreisen aus China gestoppt.

Weiter erklärte Trump, dass es sich bei Corona um ein »ausländisches Virus« handele – was ohne Frage den Tatsachen entspricht. Allerdings hagelte es anschließend Vorwürfe, Trump nutze die Corona-Krise für rassistische Angriffe.

Auch in den deutschen Mainstream-Medien wurde Trumps Entscheidung mit Hohn und Spott kommentiert. So heißt es in der Welt im üblichen süffisanten Tonfall: »Hier geht es um Anklage, nicht um Aufklärung. Geschweige denn um ein gemeinsames, globales Vorgehen gegen eine globale Krise. Ein Wort der Solidarität, etwa mit dem westlichen Bündnis- und Nato-Partner Italien? I wo.«

Man könnte das als beruhigend verstehen – denn solange die Mainstream-Medien in der Corona-Pandemie noch Zeit für Hassreden gegen Trump finden, solange ist es nicht wirklich schlimm. Man könnte – wenn die Mainstream-Medien einen Überblick hätten. Der fehlt aber ganz offensichtlich. Andernfalls würden sie Verständnis zeigen für die völlig plausiblen Maßnahme des US-Präsidenten.

So liest man nur die üblichen Vorwürfe gegen Trump und bewegt sich in den Bahnen der Weltgesundheitsorganisation WHO, der auf die Pandemie nichts besseres als eine politisch korrekte Wortwahl einfällt. Auch sie rät, das Virus nicht »China-Virus« zu nennen und statt von »infizieren« von »erwerben« zu sprechen – als hätten Gesunde bei Infizierten um das Virus gebeten.

Trumps Handeln beruhigt – die Amerikaner. Denn anders als gerade die deutsche Bundesregierung, die sich im Abwiegeln übt und über Konjunkturspitzen streitet, greift Trump zu sinnvollen Mitteln, die Europa schon längst hätte durchführen können. Die Ausbreitung eines Virus wird nun einmal durch den Stop unnötiger Reisen zumindest verlangsamt, auch solche von Europa in die Vereinigten Staaten.

Sven von Storch

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