Als US-Präsident Trump in der letzten Woche die Grenzen für Europäer schloss, wurde in Europa geschimpft und gelacht. Mit solchen Mitteln, waren die Spitzenpolitiker insbesondere Deutschlands überzeugt, kann man kein Virus bekämpfen. Als Trump den Notstand ausrief, wurde von Panikmache gesprochen. Und eine mögliche Infektion des Präsidenten dürfte in den linken Echoräumen des Internet böse Kommentare bewirken.
Doch jedesmal zogen europäische Staaten nur Stunden später mit ähnlichen Maßnahmen nach. Und Deutschland muss seine Grenzen nur deshalb offiziell am Ende wahrscheinlich nicht schließen, weil alle Nachbarländer schon dicht sind. Die Corona-Krise beweist die veritable Unfähigkeit der Brüssler Bürokratie und vieler ihrer nationalen Vertreter.
Also sucht man in Europa schon einmal vorsorglich nach einem Schuldigen für das Desaster. Und da bietet sich Donald Trump geradezu an. Hetzen gegen den Präsidenten gehört ja seit 3 Jahren insbesondere in den deutschen Mainstream-Medien zum guten Ton.
In dieses Muster passt der Vorwurf, Trump würde versuchen, sich deutsche Anti-Viren Technik zu sichern. Originalton Die Welt: Donald Trump greift nach deutscher Impfstoff-Firma; gemeint ist die CureVac, ein Unternehmen mit Sitz in Tübingen. Aus Kreisen der Bundesregierung hat die Redaktion des Blattes erfahren – Zitat: »Der US-Präsident bietet der Firma angeblich einen hohen Betrag, um sich deren Arbeit exklusiv zu sichern.« Weiter heißt es, Trump tue alles, um den Impfstoff für die USA zu bekommen. »Aber eben nur für die USA«, behauptet die Bundesregierung.
Ob der US-Präsident CureVac einen hohen Betrag in Aussicht gestellt hat oder ob es nicht vielleicht doch die Regierung in Washington war, müsste man fragen. Aber noch mehr sollte man fragen, warum die Welt nicht auch mitteilt, dass das Unternehmen Geld bisher vor allem aus den Vereinigten Staaten erhält.
Zwar kam eine wesentliche finanzielle Grundlage der CureVac vom SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp – doch danach investierte vor allem die »Bill and Melinda Gates Foundation« direkt und indirekt in das Unternehmen, das Forschung im Bereich Krebs und Impfstoffen betreibt, wie man bei Wiki leicht nachlesen kann. Von staatlichen Geldern ist dort keine Rede. Statt dessen wird die Verbindung die Vereinigten Staaten seit Jahren immer enger.
Erst am 31.Januar 2020, als das Corona-Virus schon in Europa präsent war, schaltete sich laut CureVac das Bundesforschungsministerium finanziell über die CEPI ein, eine öffentlich-private Initiative zur Beschleunigung der allgemeinen Impfstoffentwicklung, die ebenfalls von der »Bill and Melinda Gates Foundation« initiiert wurde und Steuergelder aus Deutschland erhält.
Am 2.März haben Verhandlungen über eine Zusammenarbeit von CureVac mit der US-Regierung begonnen, twittert die Firmenleitung. Eingeladen hatte laut Website von CureVac das Oval Office, also Präsident Trump persönlich. Das war in den Tagen, als der Bundestag und Frau Merkel noch über die Rettung von minderjährigen Syrern heiß debattierten.
Der Fall verdeutlicht das Versagen der deutschen Regierung unter Kanzlerin Merkel. Zunächst überlässt sie die Finanzierung eines deutschen Forschungsunternehmens der Bioindustrie Privatleuten wie Dietmar Hopp, dann lässt sie die Unternehmen gleichsam in die USA emigrieren. Denn von dort kommt das Geld. Die Bundesregierung steckt Steuergelder bevorzugt in die Hilfsindustrie. Nur bekämpft man mit deren Produkte kein Virus.


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