Volker Beck, Grüne, hält Geschlecht für »sozial Ausgehandeltes«

Transsexuellen-Gesetz – Auch ohne ›Mumu‹ demnächst Mama_

Allmachtsphantasien begleiten bekanntlich das Kleinkindalter. Manche lassen sie nie wieder los.

Anlässlich der Neuregelung des Transsexuellen-Gesetzes verbreitet der Grünen-Politiker Volker Beck einmal mehr Fake-News. Wie fast immer geht es dabei um das Thema Numero Eins der Grünen: Um Sex. Mitglieder der Öko-Partei posaunen heraus, dass sie schwul sind; andere halten ihre Bisexualität im Bundestag jedem ungefragt ins Gesicht; wieder andere sehnen sich nach den Zeiten zurück, als einige Grüne offen ihre pädophilen Neigungen in die Öffentlichkeit trugen.

In einem Gespräch mit der Welt darauf hingewiesen, ob Beck verstehe, dass viele Menschen sich im Zusammenhang mit dem neuen Gesetz an dem Gedanken stoßen, »dass das Geschlecht eine Frage der freien Wahl«, lautet die Antwort des Grünen-Politikers kurz und knapp: »Nein«.

Dann beweist Beck, in welcher absurden Phantasiewelt er lebt. »Es gibt zu wenig Reflexion darüber, dass das Geschlecht als soziale Kategorie auch etwas sozial Ausgehandeltes ist«, schwadroniert der ehemalige Student der Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik, der vor lauter Schwadronieren auch es auch nach acht Semestern nicht schaffte, einen Abschluss zu erlangen und dann – Oh Wunder! – in die Politik zu den Grünen wechselte.

»Es gibt aber Menschen, für die das Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde, nicht passt«, behauptet Beck noch durchaus korrekt. Um dann rhetorisch zu fragen: »Warum sollte ich sie zu etwas zwingen, das nicht zu ihnen passt? Was berechtigt mich dazu, in ihrem Leben herumzufuhrwerken?«

Ganz einfach: Die Fakten. Aber mit den Fakten nimmt es Volker Beck nicht genau. »Eigentlich braucht es das Geschlecht nur noch für zwei Dinge«, postuliert der bekennende Homosexuelle: »um die Wehrpflicht bei Männern durchzusetzen und um Frauenförderung zu betreiben.« Wenn also demnächst ein Mann beim nächstbesten Amt die Übernahme der Kosten für die nächstbeste Sorte Tampons beantragt, dann soll der Staat, fake-News hin, fake-News her, nicht mehr nachfragen dürfen; er soll einfach zahlen. Ähnliche Beispiel gibt es reichlich. Man merkt gleich: Das Thema Numero Zwei der Grünen heißt: Abzocke des Steuerzahlers.

Wie es um das Verhältnis von Volker Beck zu Frauen tatsächlich bestellt ist, kommt gleich bei der nächsten Frage zum Vorschein. Bekanntlich wird das neue Gesetz von vielen Feministinnen scharf kritisiert, weil Männer sich auf diesem Umweg Zutritt in die geschützten Räume der Frauen verschaffen. Fälle hat es bereits mehrfach gegeben.

Becks Anmerkungen verraten, zu welchem Geschlecht der Befragte gehört: »Ich habe das Gefühl, hier wird etwas erfunden, damit man Gespenster an die Wand malen kann.« Frauen, die phantasieren – ein Klassiker der Psychologie. Danke, Herr Beck!

Aber auch mit dem Logik nimmt es der Grünen-Politiker nicht so genau. »Die Frauenhauskoordinierung, die circa zwei Drittel der Frauenhäuser in Deutschland organisiert, hat klar gesagt, dass Fälle, in denen Menschen mit trans- oder intergeschlechtlicher Geschichte die Angebote von Schutzräumen missbräuchlich genutzt haben, ihnen nicht bekannt seien.« Offenbar hat Beck nicht verstanden, dass es um die Zeit nach der gesetzlich nun möglichen Öffnung von Frauenhäuser für Männer geht, die sich – schwuppdiwupp – für weiblich erklären.

Und man weiß nicht genau, ob es reine Naivität ist oder ein etwas tiefer gelagerter Wunsch, wenn Beck zur Beruhigung bedrohter Frauen sagt: »Im Übrigen gelten die normalen Gesetze ja weiterhin: Wer jemanden sexuell belästigt, macht sich strafbar.« – Das ist zwar richtig, erweckt die im schlimmsten Fall ermordeten Frau aber nicht wieder zum Leben.

In einem Punkt hat Beck jedoch recht, wenn er sagt: »Es wird doch niemandem etwas weggenommen, weil einer kleinen Minderheit etwas gegeben wird.« Das Gesetz wird tatsächlich nur für eine kleine Minderheit von Irritierten gemacht. Aber zum großen Vergnügen einer Partei, die über ihr Thema Numero Eins reden. Und zu Lasten von Frauen und Mädchen.

Sven von Storch

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