Die Bundesregierung plant keine Verlängerung der Lohnfortzahlung für Eltern, die nicht zur Arbeit gehen können, weil der Staat die Schulen geschlossen hat und sie ihre Kinder betreuen müssen.
Die ›Neue Osnabrücker Zeitung‹ hatte eine entsprechende Anfrage an das Bundesarbeitsministerium gerichtet. Eine Sprecherin des von Hubert Heil, SPD, geführten Ministeriums erklärte, dass es »nach heutigem Stand keine Verlängerung der Regelung geben« werde.
Eltern erhalten auf Antrag bis zu 67 Prozent ihres Lohns vom Staat, falls ihre Kinder unter zwölf Jahre alt sind und während der Pandemie wegen geschlossener Kitas und Schulen zu Hause bleiben und betreut werden müssen. Der maximale Betrag beläuft sich auf 2016 Euro monatlich und wird höchstens sechs Wochen gezahlt.
Zur Begründung verwies die Sprecherin, viele Schulen würden bereits wieder öffnen. Wie die in den verschiedenen Regionen stark variierenden Situationen gehandhabt werden sollen, sagte die Sprecherin nicht.


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