Die Katze ist aus dem Sack. Es geht bei der Impfpflicht nicht um einen einzigen Piks, und auch nicht um einen zweiten, ja nicht einmal um den dritten, den vielbeschworenen Booster. Nein, es geht um eine Impfpflicht über die nächsten Jahre.
In einem Gespräch mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung hat der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, SPD, Klartext geredet. »Wir müssen den Impfdruck unbedingt erhöhen«, forderte Weil, ohne genau zu sagen wen der Sozialdemokrat mit »wir« eigentlich meint: Seine Partei, seine Regierung, oder gar sich, Saskia und Kevin Kühnert ? In jedem Fall will er den Bürger erdrücken.
Männern, Frauen und Kindern will der Ministerpräsident unterschiedslos und dauerhaft einen experimentellen Impfstoff zwangsweise verabreichen. Denn auch Stephan Weil weiß: Der Impfstoff verliert seine Wirkung schneller als die SPD ihre Vorsitzenden. »Und deswegen geht es um eine allgemeine Impfpflicht, die dann voraussichtlich einige Jahre lang andauern wird.« Jedes halbe Jahr wird also demnächst, geht es nach der SPD, dem Bürger ein Schuss aus der Moderna-Pulle gesetzt.
Und das ganze verbreitet Herr Weil im Gestus des leidenden Vaters, der seine Kinder zum Guten zwingen muss. »Auch wenn kein Politiker das gerne tut«, behauptet Weil: »Wir müssen die Menschen wohl auch zu regelmäßigen Auffrischungsimpfungen verpflichten«. Um gleich zu beruhigen: Nicht gleich. Denn jetzt müsse man erst mal »boostern, was das Zeug hält«.
Dass Ministerpräsident Weil einen harten Lockdown nicht mehr ausschließt, überrascht anschließend wenig. »Wir« – schon wieder dieses wir – »Wir würden schon bis Weihnachten unsere Schutzmaßnahmen weiter verschärfen«.
Danach geht es zur Sache. Planungen für einen harten Lockdown betreffen, so Minister Weil, eher »die Zeit nach Weihnachten, wo in der Regel Ferien sind und die Familien sich treffen«. Diese Treffen der Familien will der Sozialdemokraten also verhindern.
Und auch dabei soll es nicht bleiben. »Es könnte viel dafür sprechen«, ergänzt Weil, »die Ruhezeit nach hinten auszudehnen, um eine Ausbreitung des Virus nach den Familienfeiern zu verhindern.« Für die »letzte Dezember- und die erste Januarwoche« will er dann »im wahrsten Sinne des Wortes für alle eine Atempause vorsehen.« – Die Luft zum Atmen will Ministerpräsident Weil den Bürgern also lassen. Nur atmen sollen wir nicht.


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