Von anderen gelernt:

Schlechter Ruf_ AstraZeneca will seinen Impfstoff umbenennen

Der Pharmakonzern AstraZeneca hat offenbar von anderen gelernt: Er will seinen Impfstoff unter anderem Namen verkaufen.

Mitunter ist die Lösung so einfach: Statt ein Produkt, das deutliche Schwächen zeigt und daher in Verruf geraten ist, zu verbessern, wird der alte Wein in neue Schläuche gegossen. Und das in der kürzesten Form: Es wird der Name geändert.

Genau das plant der multinationale Pharmariese AstraZeneca mit seinem Impfstoff, der nach ersten Vorfällen nicht mehr an Ältere und nach weiteren Vorfällen nur noch an Ältere verimpft wird. Mittlerweile steht der Impfstoff in einigen Ländern auf der Index, ist also nicht mehr erlaubt.

Scheinheilig kommentiert das Unternehmen gegenüber der Deutschen Pressagentur, die »Umstellung auf einen dauerhaften Markennamen ist üblich und wurde seit vielen Monaten geplant«. Der neue Name sei von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) bereits genehmigt worden und lautet nun »Vaxzevria«. Die vollständige Umstellung auf den Namen werde ein halbes Jahr dauern.

Der alte Name verschwindet also langsam in der Versenkung wie die Opfer des Stoffes mit dem Namen »Covid-19 Vaccine Astrazeneca«. Ob das hilft ? Bei den Kommunisten hat es geholfen: KPD in SED in PDS in Die Linke und schon sind all die Blutbäder und Massenmorde und Bürgerkriege vergessen – das können wir auch, hat sich die Unternehmensleitung von AstraZeneca wahrscheinlich gesagt.

Auf einigen Märkten wird noch geprüft, ob die Umbenennung zulässig ist. Auf jeden Fall würde der Impfstoff während der Pandemie weiter geliefert – zum Selbstkostenpreis. Bliebe zu fragen, ob die Unternehmensleitung unter »Selbstkostenpreis« das versteht, was alle darunter verstehen. Vielleicht hat sie ja nur »Gewinn« umbenannt.

Sven von Storch

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