Immer wenn sich irgendwo in Deutschland zeigt, dass der Merkel-Lockdown nicht wirkt, wird der Merkel-Lockdown mit neuen Maßnahmen noch einmal verschärft. In den Worten der Kanzlerin: Es wird noch eine Schippe daraufgelegt.
Diesmal ist Berlin am Zug. Seit Dienstag gelten in der Hauptstadt weitere Maßnahmen. Nun soll man sogar im privaten Bereich 1,5 Meter Abstand halten. Dazu kommen noch weitere kombinatorische Regeln, die mittlerweile mehr als mathematische Grundkenntnisse verlangen, wenn man sie einhalten will.
Berlin wäre nicht Rot-Rot-Grün regiert, wenn nicht wenigstens eine Maßnahme im Angebot wäre, die den Autofahrern das Leben erschwert. Für sie gilt zukünftig eine Maskenpflicht. Nicht etwa eine Stoffmaske. Nein, eine medizinische Maske ist Vorschrift. In Gaststätten bei der Essensabholung und in Fahrstühlen reichen dagegen Stoffmasken aus.
Wer also demnächst mit dem Auto nach Berlin fährt und nicht allein ist im Wagen, hat eine Maske zu tragen. Ausgenommen sind Ehepartner und andere Personen aus dem gemeinsamen Haushalt. Es interessiert auch nicht, dass die EU die FFP2-Masken für wirkungslos hält – hinterm Steuer ist die medizinische Maske jetzt Pflicht.
Der Regierende Bürgermeister Michael Müller, SPD, erklärte, ein Nachschärfen der Verordnung sei nötig gewesen. Die Corona-Infektionszahlen in Berlin seien rückläufig. »Wir sind auf dem richtigen Weg. Aber wir wollen dranbleiben, wir werden nicht übermütig.« Wieso jemand, der auf dem richtigen Weg ist, die Maßnahmen nachschärft, bleibt das Geheimnis von Michael Müller.


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