15 Monate nach Beginn der Pandemie ändert das RKI den wichtigsten Kennwert:

RKI_ Inzidenz bald kein Indikator mehr_

Nach 15 Monaten und vier Lockdowns will das RKI den Kennwert für das Infektionsgeschehen ändern. Man kann sich leicht denken, warum.

Nach 15 Monaten und vier Lockdowns mit beispielosen Schäden an Kindern und Jugendlichen, Volkswirtschaft und politischer Kultur will das Robert-Koch-Institut, RKI, den Kennwert für das Infektionsgeschehen ändern. Ein Blick auf die geplanter Änderungen macht klar, worum es geht.

Bisher musste die sogenannte 7-Tage-Inzidenz herhalten, um die drakonischen Maßnahmen der Bundedregierung zu rechtfertigen. Ein Wert, der wissenschaftlich umstritten ist und zudem vom zuständigen Amt, dem Robert-Koch-Institut, völlig willkürlich und wiederum wider alle wissenschaftliche Standards verwendet wurde. Da war es zum einen scheinbar unmöglich, die Gesundheitsämter zur kontinuierlichen Meldung zu zwingen und die direkte Verbindung zu Zahl der Testungen wird bis heute nicht beachtet. Seit zwei, drei Wochen dann der neue Unfug, die Inzidenz mit Nachkommastellen anzugeben.

Und jetzt das: Nicht mehr die Inzidenz, sondern ein ›Leitindikator‹ soll die Sirenen zum Heulen bringen, Grundrechte aussetzen und Kinder ein normales Leben unmöglich und endlich die Zwangsimpfung möglich machen. Dieser wird wesentlich durch die Hospitalisierung bestimmt. Dies sei, so das RKI zur Begründung, eine »Konsequenzen zunehmender Grundimmunität«.

Was damit gemeint ist, verrät das RKI nicht. Dafür berichtet das Institut von einer »Abnahme des Anteils schwerer Fälle«. Es wird also weniger, womit sämtliche Maßnahmen begründet wurden und werden. Also legt das Institut den«stärkeren Fokus auf die Folgen der Infektion«, dazu zählen unter anderem schwere Erkrankungen mit Hospitalisierung und die langfristigen Folgen. Alles andere sei, Zitat, »für alle fachlich schwer begründbar«, es sei denn, es entstehe eine »systematische Überlastung«, was aber bekanntermaßen nie der Fall war.

Zusätzlich verweist das RKI in dreister, ja eigentlich zynischer Offenheit darauf hin, dass die Verschärfung der Corona-Maßnahmen sonst nicht mehr vermittelbar sei. Hier wird deutlich: Es geht nicht um eine objektive Bewertung der pandemischen Lage, sondern allen um einen Kennwert, mit dem die Regierung ihre grundgesetzwidrige Politik fortsetzen kann. Das Mäntelchen der Wissenschaftlichkeit lassen sie sich von den Quacksalbern des RKI überziehen, diesmal in Form einer ›Hospitalisierung‹.

Sven von Storch

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