Verkehrte Welten im rot-grünen Berliner Sumpf

Polizist spricht Wahrheit aus! Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft!

Weil ein Polizist in Berlin die Wahrheit gesagt hat, droht ihm sein Vorgesetzter mit strafrechtlichen Konsequenzen.

Alltag in Berlin. Ein 30-jähriger Mann aus Syrien soll verhaftet werden. Der Vorwurf: Erschleichung von Leistungen. Seine zwei Jahre jüngere syrische Frau begegnet der Polizei mit den Worten: »Das ist mein Haus!« und will die Beamten aus der Wohnung werfen. Der Beamte ruft: »Halt die Fresse.« Ihr Mann: »Nicht so sprechen mit meiner Frau.« Dann sagt der Polizist: »Deine Frau hat nicht so mit mir zu sprechen. Du bist hier in unserem Land, ihr habt euch nach unseren Gesetzen zu verhalten.« Was wohl unbestritten der Wahrheit entspricht.

Doch das Aussprechen der Wahrheit steht in Berlin nicht hoch im Kurs. Ein Politiker der Linksfaschisten bringt den Vorgang an die Öffentlichkeit. Die Grünen erregen sich. Özcan Mutlu will das Thema im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses behandeln. Der SPD-Politiker Orkan Özdemir, SPD, schreibt: »Der Kollege muss nochmal die Polizeiakademie durchlaufen … hat offenbar viel aus seiner Ausbildung vergessen.«

Der Polizist in den Innendienst versetzt. Und das nicht etwa unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nein, die Berliner Polizei, die bei linken Hausbesetzern und schwarzen Drogenhändlern gern mal ein Augen zudrückt, twittert: »Wir stehen gegen jegliche Form diskriminierenden und menschenverachtenden Verhaltens. Gegen den Kollegen wird strafrechtlich ermittelt. Er wurde unmittelbar in den Innendienst versetzt. Weitere dienstrechtliche Konsequenzen folgen.«

Stammten die beiden Personen nicht aus Syrien? Galt der Haftbefehl nicht dem Syrer? War sonst etwas nicht in seiner preußischen Ordnung? – Mitnichten.

Der, der Verhaftet werden sollte, ist ein Syrer. Seine Frau ist aus Syrien. Kurz: Das Paar stammt nicht aus Deutschland. Sie stammen aus einem anderen Land und sind zu Gast in Deutschland, so wie jeder Deutsche Gast in Syrien ist, wenn er sich in Damaskus aufhält. Und kein Linker oder Grüner käme auf den schrägen Gedanken, der Deutsche könne von Syrien als seinem Land reden. Im Gegenteil. Das wäre dann Kolonialismus.

Sven von Storch

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