Die Mitglieder der SPD im Wahlkreis Leverkusen-Köln IV haben sich wahrscheinlich gedacht: Wer so oft vor hohen Wellen warnt, den müssen wir zum Ausgleich in ein Wellental setzen. Jedenfalls haben sie Karl Lauterbach, SPD-Virologe, Panikmacher und Wellenbrecher der Corona-Pandemie, bei der Wahl der Landesliste in Nordrhein-Westfalen auf Platz 23 gewählt.
Allerdings ist Platz 23 deutlich besser als Platz 58 zur letzten Bundestagswahl. Mal schauen, ob Lauterbach für seine Genossen berechnet, dass er damit ein exponentielles Wachstum hinlegt. Das geht zwar mathematisch überhaupt nicht – aber die Rechenkünstler der SPD werdens sicher nicht merken.
Kleiner Trost: Laut Mainstream rangiert Lauterbach in der Beliebtheit auf Platz 4. Hinter Merkel, Kretschmann und Söder. Vielleicht sollte die SPD ihn zum Kanzlerkandidaten ernennen.
Wer jetzt aber hofft, den SPD-Virologen im nächsten Bundestag nicht warnen hören zu müssen, sieht sich getäuscht. Denn im Wahlkreis Leverkusen-Köln IV tritt er gegen die von der CDU aufgestellte Integrationsstaatssekretärin Serap Güler an – eine Dame mit dubiosen Kontakten zu den Grauen Wölfen.
Vielleicht haben sich die Genossen also auch ganz einfach gedacht – Sexismus hin, Rassismus her: Gegen die gewinnt unser Karl allemal.


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