Noch immer gelten die Reisebeschränkungen der Corona-Epidemie. Die haben auf den Reiseverkehr zwar praktische keine Auswirkungen mehr, da insbesondere im Ausland die Pandemie längst vorbei ist. Aber in Deutschland herrscht Karl Lauterbach, SPD, und der plant wahrscheinlich, dass es nicht so bleibt.
Am 31. August laufen die alten Regelungen aus. Es müssen also neue her, egal, ob die Pandemie vorbei ist oder nicht. »Großartige Veränderungen«, behauptet der Sprecher von Lauterbach, ergäben sich nicht. Es sei denn – es sei, Lauterbach entdeckt ein Killer-Virus. Man weiß es eben nicht. Längerfristige Planungen liegen nicht vor.
»Das Ministerium macht leider alles auf den letzten Drücker«, kritisiert der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Martin Sichert, und weist darauf hin: »Gegenüber der Bevölkerung wäre es fair, die Reiseregelungen langfristiger zu planen. Wer heute in den Urlaub fliegt, weiß nicht sicher, welche Bestimmungen bei der Rückreise gelten.« Das Problem: Die Regelungen werden während der Ferien verändert.
Zudem sind die Beschränkungen selber umstritten. Die Weltgesundheitsorganisation, WHO, hat sie schon zu Beginn des Jahres für unwirksam erklärt. Eine Ausbreitung des Virus konnte nicht verhindert werden. Dafür war der ökonomische Schaden enorm.
Genau das Richtige für Bundesgesundheitsminister Lauterbach. Maßnahmen, die schaden, nichts nutzen und kurzfristig verhängt werden.


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