Seehofer plant Aufnahme jedes vierten Migranten

Nur 11 Prozent der Deutschen unterstützen Seehofers Migranten-Pläne

Minister Seehofer will, dass Deutschland jeden vierten in Italien angelandeten Migranten aufnimmt. Die Deutschen lehnen das ab.

Bundesinnenminister Seehofer hatte angeboten, dass Deutschland jeden vierten Migranten, der im Mittelmeer aufgegriffen wird, aufnimmt. Nach einer Umfrage unterstützt nur jeder 10. Deutsche die Pläne des Ministers.

In der Umfrage, die vom RedaktionsNetzwerks Deutschland beauftragt worden ist, antworteten 30 Prozent, dass sie den Vorschlag des Innenminsters »voll und ganz« ablehnen. 24 Prozent lehnen den Vorschlag »eher« ab, als dass sie ihm zustimmen. Auf der anderen Seite unterstützten 23 Prozent den Vorschlag »eher«, als dass sie ihn ablehnten. Lediglich 11 Prozent gaben an, ihn »voll und ganz« zu unterstützen. Die anderen hatten »weiß nicht« angekreuzt, stehen also ebenfalls nicht auf Seehofers Seite.

Während somit die Regierung und insbesondere Linke und Grüne suggerieren, die Bevölkerung bewegte sich ganz im Fahrwasser einer Politik, die nach Meinung vieler Beobachter nur zu mehr Migranten führt, die versuchen, über das Mittelmeer mit Hilfe sogenannter privater Seenotretter nach Europa zu gelangen, sieht die Realität deutlich anders aus.

Tatsächlich hat die Mehrheit der Deutschen offenbar aus der Katastrophe von 2015 gelernt. Tägliche Messerattacken, regelmäßige Vergewaltigungen und fast schon zum Alltag gewordene Morde in Folge der unkontrollierten Masseneinwanderung haben sie vorsichtig werden lassen. Die Partystimmung ist für sie endgültig vorbei. Diese hält nur noch bei jenen an, die in ihren Wohnbezirken weit ab vom buchstäblichen Schuss ihren Phantasien immer noch nachhängen können.

Offen diskutiert wird diese Änderung der öffentlichen Meinung weder in den Medien noch von Politikern. Sie haben das Klima als neues Thema entdeckt und übertünchen damit ihr komplettes Versagen. Nur so lassen sich die jüngsten Erfolge der Grünen erklären. Wer sie als Unterstützung der Bürger für die Migrantionspolitik der Regierung wertet, liegt offenbar gründlich daneben. Dieser Ablenkungseffekt durch die Fokussierung auf das Klima schlägt in Ostdeutschland schwächer aus, denn dort kennt man seine politischen Pappenheimer besser als in den westdeutschen Ländern.

Dass der Innenminist überhaupt solche Angebote an Italien gemacht hat, beweist einmal mehr, dass auch die Christdemokraten und ihre bayerischen Parteikollegen jeden Bezug zum Bürger verloren haben. Horst Seehofer vertritt nicht mehr den Bürger, sondern nurmehr die Arroganz einer selbstherrlichen Migrationsdiktatur.

Sven von Storch

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