Wissenschaft war gestern. Dass Geimpfte sich ebenso häufig infizieren wie Ungeimpfte. Dass Geimpfte das Corona-Virus genauso übertragen wie Ungeimpfte. Dass Geimpfte Alte ebenso häufig an Corona sterben wie Ungeimpfte. Das alles interessiert weder den Gesundheitsminister noch Kanzlerin Merkel.
Denn heute herrscht das Corona-Regime. Und so kommt die 64-jährige Kanzlerin auf Abruf nun mit dem Vorschlag, »starke Einschränkungen für Ungeimpfte« zu verhängen. Soviel diktatorische Willkür muss sein. Und natürlich ist wieder die Rede vom exponentiellen Wachstum und der immer höheren Zahl von Krankenhausbehandlungen.
Gesundheitsminister Spahn geht auch das noch nicht weit genug. Angeblich hat der Minister auf Abruf tägliche Tests am Arbeitsplatz für Ungeimpfte empfohlen und von Einschränkungen gesprochen, die über das 2G-Modell hinausgehen sollen. Mit anderen Worten: Nach draußen dürfen nur die Geimpften.
Derweil verbreitet Tierarzt Lothar Wieler vom Robert-Koch-Institut, RKI, weiter Panik. Wo neulich noch davon die Rede war, nur die Belegung in den Intensivstationen wäre der entscheidende Kennwert der Pandemie, posaunt er weiter Sieben-Tage-Inzidenzen in die Medienröhren. Die lägen deutschlandweit bei 154,8. Also höher als vor einem Jahr. Damals lag der Wert bei 124,2. Nur war damals noch niemand geimpft.
Dass das RKI die gesammelten Fälle von Infektionen nicht nach geimpft und ungeimpft unterscheidet spricht Bände. Stellte sich nämlich heraus, dass beide Gruppen zu gleichen Teilen für eine höhere Infektionsrate sorgen, erwiese sich die ganze Kampagne als das, was sie ist: Fake-News reinsten Wassers. Also behält man die Werte lieber für sich.


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