Dramatische Wohnungsnot im Rot-Rot-Grün regierten Berlin erreicht Prominente:

Nix da, Allein zu Haus - Kevin Kühnert findet keine Wohnung

Im Rot-Rot-Grün regierten Berlin findet kaum noch jemand eine Wohnung. Andere brauchen sich keine suchen.

Nach der Aufnahme von Hunderttausenden Migranten aus aller Herren Länder ist Berlin buchstäblich voll. Schwierige Zeiten für Leute, die eine Wohnung suchen. Denn Wohnraum ist in der Hauptstadt praktisch keiner mehr da. Nicht einmal für Prominente.

»Ich suche seit mittlerweile über einem Jahr nach einer Wohnung«, jammert SPD-Chef Kevin Kühnert. »Ich habe glücklicherweise nicht wie andere den Druck, aus der aktuellen raus zu müssen«, tröstet sich das Mitglied einer Partei, die mit Linken und Grünen in einer Koalition die Stadt regiert. Die Enteignung von Wohnungsbesitzern ist ein Hauptanliegen der drei Parteien. Vielleicht findet sich ja irgendwann eine für den Chef der größten der drei.

Bis dahin muss Kevin Kühnert suchen. Und das dürfte einerseits weiter schwierig bleiben, da der fast 33-Jährige nach zwei abgebrochenen Studierversuchen, einigen Monaten bei einem Call-Center und Jahren Parteiarbeit über keine Berufsausbildung verfügt. Da sind am Berliner Wohnungsmarkt schon ganz andere gescheitert.

Zwar kann der Politiker auf ein Einkommen von über 10.000 Euro im Monat verweisen, genauer: auf 10.012 Euro und 89 Cent. »Nicht ganz schlecht«, wie Kühnert gesteht. Schließlich kommt auf diesen Betrag noch das Gehalt als SPD-Generalsekretär.

Aber ein potentieller Vermieter weiß ja nicht, was in vier Jahren mit dem Hoffnungsträger der SPD ist. Muss er den Bundestag verlassen, ist es aus mit dem fetten Gehalt. Und in Berlin einen zahlungsunfähigen Mieter vor die Tür zu setzen, ist schwierig, wie ein anderer Fall belegt.

In Staaken westlich von Berlin hat Familie B. ihre Miete nicht im vollen Umfang bezahlt, obwohl der fällige Betrag vom Jobcenter überwiesen wurde. Auch verweigert die Familie Informationen über den Verbleib des Geldes. – Und trotzdem, berichtet die Berliner Zeitung: Die Kündigung durch die Wohnungsbaugesellschaft wurde nach Interventionen aus Politik und Mieterverbänden vorerst ausgesetzt. Die neunköpfige Familie kann bleiben, nachdem Fatima B. erklärt hat: »Mit mir kann man über alles reden.« Gemeint sind die massiven Probleme mit den Nachbarn.

Vielleicht hat Kevin Kühnert ja Glück und Familie B. findet eine bezahlbare Wohnung und überlässt ihre dem SPD-Chef. Da lässt sich bestimmt etwas machen. Vitamin B hat in Berlin doch noch immer geholfen.

Oder er nimmt die Wohnung der ehemaligen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel. Die Grünen-Politikerin ist nach ihrem vorzeitigen Rücktritt gerade wieder nach Hause gezogen.

Sven von Storch

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