Flüchtlingsinvasion

Migration_ Türkei beendet Angriffe gegen griechische Grenze

In der Nacht von Montag zu Dienstag hat die Türkei Migranten von der griechischen Grenze zurück nach Anatolien geschafft.

Seit Wochen versuchen Migranten von der Türkei aus nach Griechenland einzudringen. Dabei wurden sie von türkischen Polizisten und Militär unterstützt, die sie mit Tränengasgranaten und Baufahrzeugen versorgten, mit denen Grenzzäune eingerissen werden sollten.

Griechische Polizei und griechisches Militär wehrte alle Angriffe konsequent ab. Unterstützt wurden sie dabei von der örtlichen Bevölkerung.

In der vergangenen Nacht hat die Türkei ihre völkerrechtswidrigen Angriffe gegen die griechische Grenze eingestellt und die Migranten entfernt. Das Militär kam gegen Mitternacht. Zuerst wurden die Flüchtlinge zusammengetrieben, berichtet die Welt. Anschließend zündeten türkische Soldaten die Zelte der Migranten an. Die Flammen waren weithin zu sehen.

Wie so häufig, wenn Militärs ihre Niederlagen nicht eingestehen, fand auch das türkische Innenministerium einen Vorwand für den Rückzug: Der angebliche Ausbruch der Corona-Epidemie in den Lagern. Die Migranten müssen laut Innenminister für zwei Wochen in Quarantäne.

Auch für die Migranten ist der Rückzug eine herbe Niederlage. Noch Anfang März hatten sie siegesgewiss erklärt: »Wir gehen über die Grenze, und niemand kann uns aufhalten.« Jetzt werden sie mit Bussen dorthin gebracht, wo sie hergekommen sind: Nach Kleinasien.

Sven von Storch

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