Geheimsitzung im Kanzlerbunker:

Merkel gesteht_ Uns ist das Ding entglitten

Kanzlerin Merkel hält starr am Merkel-Lockdown fest. Jetzt gesteht sie im Frust erstmals ihr Scheitern ein.

Angela Merkel erinnert in ihren letzten Monaten als Kanzlerin bisher an eine Besiegte, die ihre Niederlage nicht einsehen will. Jetzt hat sie erstmals ihr Scheitern eingeräumt: »Uns ist das Ding entglitten«, soll sie in einer internen Video-Schalte ausgerufen haben.

Doch damit meint Merkel nicht etwa, dass ihre Corona-Panik gescheitert sei. Nein, sie glaubt, der Merkel-Lockdown sei noch nicht hart genug. »Wir müssen noch strenger werden«, tönte sie im Stil strenger Eltern, die ihre Kinder zur Raison bringen wollen. Reisen kann sie, sehr zum eigenen Ärger, sie gänzlich verbieten. Aber: »Wir müssen den Flugverkehr so ausdünnen, dass man nirgendwo mehr hinkommt.«

Was Merkel ignoriert: Falls der Merkel-Lockdown die Infektionszahlen nicht drückt, dann sind die Maßnahmen falsch. Sie aber glaubt weiterhin, ihr Merkel-Lockdown sei alternativlos. Ergänzt wird dieser Aberglaube durch virologischen Theorien der Kanzlerin. Die Inzidenz müsse unter 50 kommen, verlangt sie. Und um die Möglichkeit von Mutationen zu stoppen, müssten die Fallzahlen klein gehalten werden.

Wieso eine kleine Fallzahl die Möglichkeit einer Mutation unmöglich macht, erklärte die selbsternannte Virologin nicht.

Doch dafür müssten die Fallzahlen klein gehalten werden, damit es auch nicht zu neuen Mutationen komme.

Doch dafür müssten die Fallzahlen klein gehalten werden, damit es auch nicht zu neuen Mutationen komme.

Doch dafür müssten die Fallzahlen klein gehalten werden, damit es auch nicht zu neuen Mutationen komme.

Weiter wundert sich die Kanzlerin angeblich, dass sich »alle freuen, wenn wir unter 200 sind« – gemeint ist die Inzidenz. Dabei hätten, so Merkel, die Gesundheitsämter keine »Fähigkeit mehr zur Kontaktnachverfolgung«. Diese Fähigkeit haben die Gesundheitsämter bereits im vergangenen Frühjahr verloren. Die Kanzlerin weiß davon offenbar nichts.

Beinahe bemitleidenswert ist Merkels Hinweis auf die Digitaltechnik der Gesundheitsämter. »Die wurden im November verpflichtet, eine einheitliche Software einzuführen.« Doch nur ein Drittel wären bisher an das System angebunden. Wo die Minister Altmaier und Spahn gefragt wären, wird die Verantwortung bei den Mitarbeitern der Ämter gesucht.

In einem Punkt hat Angela Merkel ausnahmsweise einmal recht: »Es gibt viele Ausreden.« Und man darf gespannt sein, welche sich ihr Nachfolger einfallen lässt, die Bürger die Folgen des Merkel-Lockdowns richtig zu spüren bekommen. Denn Angela Merkel dann nicht mehr im Amt.

Sven von Storch

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