Nach einer Forsa-Umfrage vom 07.02.2020 gibt es einen dramatischen Wählerverlust für die CDU und leichte Gewinne für Sozialdemokraten, Grüne und AfD. Starke Gewinne verbucht die Ex-PDS. Die FDP wäre nicht mehr im Erfurter Landtag vertreten.
Wie gesagt, es sind die Zahlen von Forsa, ein Institut, dem man hinsichtlich Wahrheit zubilligen muss, dass sein Chef aus seiner SPD-Mitgliedschaft keinen Hehl macht. Und deshalb macht Forsa immer auch Politik mit seinen Zahlen.
Im Falle Thüringen ist die Sache besonders eklatant. Zum einen hat Forsa laut wahlrecht.de das letzte Mal im Juli 2009 in Thüringen Wähler zu Landtagswahlen befragt. Thüringen dürfte für Forsa gewissermaßen terra incognita sein. Zum anderen haben mit INSA und Infratest Dimap zwei seriöse Institute deutlich andere Zahlen geliefert. Die sehen weitere Verluste bei CDU und SPD und einen Zuwachs bei der FDP - und das sowohl bei Infratest als auch bei INSA. Und bei beiden hat Rot-Rot-Grün keine Mehrheit.
Anders bei Forsa. Hier haben die Linksparteien eine satte Mehrheit von 52 Prozent. Was will Güllner uns damit sagen? CDU und Freidemokraten verlieren, weil sie mit der AfD für einen liberalen Ministerpräsident gestimmt haben. Und genau das propagiert die regimetreue Presse seit 48 Stunden rund um die Uhr. Merkel, Schulz und Habeck werden diese Zahlen also sicherlich glauben. Wurden sie doch von einem der ihren verbreitet.


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