In einer neuen Umfrage fallen die Grünen weiter hinter der Union zurück. Nach einem Gleichstand Anfang bei, meldet INSA jetzt einen Abstand von vier Prozentpunkten von 26 zu 22 Prozent. Das liegt zum einen an Gewinnen der Union von einem Prozentpunkt und zum anderen an Verlusten der Grünen von ebenfalls einem Prozentpunkt.
Zu den weiteren Verlierern gehören SPD und AfD mit einem ganzen und einem halben Prozent auf jetzt 16 bzw. 11,5 Prozent. Damit haben Grüne und Union zusammen keine Mehrheit.
Stark eingebrochen ist die Zustimmung für die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock. Sie verlor in wenigen Tagen 4 Prozentpunkte und liegt damit nur noch knapp vor Olaf Scholz, SPD, mit 18 Prozent. Ob das den Kandidaten der Union tröstet, ist fraglich. Armin Laschet liegt mit 15 Prozent auf Platz drei.
Über 30 Prozent der Befragten entschieden sich für keinen der drei Kandidaten.
Damit wird deutlich: Die Serien von Skandalen um Nebeneinkünfte und wechselhafte Angaben beim Lebenslauf ihrer Kandidatin Annalena Baerbock schaden der Partei. Allerdings können die direkten Konkurrenten nur wenig Kapital daraus schlagen.


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