Bei der ›Querdenker‹-Demonstration am Wochenende in Leipzig hat eine Gruppe von 15 bis 20 vermutlich linksradikalen Gewalttätern Demonstranten angegriffen. Die Täter flüchteten nach Angaben der Polizei erst, als ein Beamter einen Warnschuss abgab, berichtet Die Welt. Die Ermittlungen leitet die für Linksextremismus zuständige ›Soko Linx‹, teilte das Landeskriminalamt, LKA, in Dresden mit.
Nach dem bisherigen Stand, griff eine 15- bis 20-köpfige Gruppe am Rande des nach Polizeiangaben unübersichtlichen Demonstrationsgeschehens am Samstag eine Gruppe Demonstranten an. Zwei Personen, ein 25-Jähriger und ein 30-Jähriger, gingen zu Boden. Sie wurden von den Angreifern mit Schlägen und Tritten traktiert. Ein Angreifer trat einem der am Boden liegenden Opfer mehrfach mit dem Fuß gegen den Kopf.
Gegenüber der Bild-Zeitung erklärte die Polizei zu dem Hergang: »Gegen 18:14 Uhr beobachteten Einsatzkräfte im Bereich der Richard-Wagner-Straße, Höhe Höfe am Brühl eine unüberschaubare Menschenmenge, aus der heraus einer am Boden liegenden Person mehrfach gegen den Kopf getreten wurde beziehungsweise auf sie gesprungen wurde«. Die Person, so die Polizei weiter, »habe hilflos am Boden gelegen. "Ein Polizeibeamter gab im Rahmen der Nothilfe einen Warnschuss in die Luft ab und beendete so die Tatausführung.«
Beim Eintreffen der Polizei sind einige der vermutlich linken Gewalttäter geflohen. Andere setzten ihre Angriffe fort. Deshalb gab ein Beamter einen Warnschuss ab. Erst dann flohen auch die verbliebenen Angreifer. Die beiden Opfer wurden im Krankenhaus versorgt und ambulant behandelt.
In den Mainstream-Medien wurde der versuchte Totschlag weitestgehend ignoriert oder es wurde, wie etwa bei Focus, neutral von einem »Mob« gesprochen. Aufstehen gegen links-faschistische Gewalttäter ist nicht Sache dieser Medien.


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